Droemer Knaur

Sonntag, 7. September 2025

[Rezension] This Could Be Forever

 Titel: This Could Be Forever
Autorin: Lilly Lucas
Seitenanzahl: 336 Seiten (Printausgabe)
Erscheinungsdatum: 01.09.2025
ISBN: 978-3-426-53091-7 
 
 
Inhalt 
Er ist Big Wave Surfer und ihr Ex. Sie wollte ihn nie wiedersehen. Aber jetzt soll sie einen Film über ihn drehen.
Millie kann ihr Glück kaum fassen, als sie ihren ersten Job als Regisseurin ergattert. Aber ihre Euphorie hält nur kurz an, denn im Mittelpunkt der geplanten Netflix-Doku steht ausgerechnet Griffin »Chip« Chipman - Shootingstar der Surfszene und Millies erste große Liebe. Sie hat ihn nicht mehr gesehen, seit ein tödlicher Surfunfall ihrer beider Leben erschütterte und sie ihre Heimat Hawaii verließ. Als Millie Chip nun wiederbegegnet, wird sie von einer Welle an Gefühlen und Erinnerungen überrollt …
 
 
Meine Meinung 
Als ich This Could Be Forever begonnen habe, war ich unglaublich gespannt, wie Lilly Lucas die Geschichte von Millie und Chip erzählen würde. Die Hawaii Love Reihe begleitet mich schon eine Weile, und für mich bedeutet jedes neue Buch auch immer eine kleine Rückkehr an diesen Sehnsuchtsort. Schon die ersten Seiten haben mich sofort in Urlaubsstimmung versetzt, aber gleichzeitig war mir klar: Hier wird es nicht nur leicht und sonnig, sondern auch emotional und tiefgehend.
Lilly Lucas’ Schreibstil ist für mich jedes Mal ein absolutes Highlight. Auch hier ist er wieder wunderbar bildhaft, detailreich und voller Emotionen. Ich liebe es, wie sie mit ihren Worten eine Atmosphäre schafft, die einen sofort auf die Inseln versetzt, man hört die Wellen rauschen, spürt die Sonne auf der Haut und riecht beinahe die salzige Luft. Gleichzeitig passt sie den Ton perfekt an die Geschichte und die Figuren an. In This Could Be Forever spürt man von Anfang an eine leise Melancholie, die sich durch die Kapitel zieht, und trotzdem sind da auch diese warmen, hoffnungsvollen Momente, die typisch für Lilly sind.
 
Millie war für mich eine unglaublich spannende Protagonistin. Sie ist keine laute, überdrehte Figur, sondern eher nachdenklich, verletzlich und voller innerer Kämpfe. Gerade das hat sie für mich so nahbar gemacht. Ich habe ihre Zweifel, ihre Ängste und ihre Hoffnungen sehr deutlich gespürt. Millie ist eine Figur, die Fehler macht, die aber gleichzeitig daran wächst, und genau das hat mir so gefallen.
Chip ist auf den ersten Blick das komplette Gegenteil: locker, charmant, fast schon ein wenig unverschämt und doch steckt so viel mehr in ihm. Hinter seiner leichten Art verbergen sich Tiefe, Loyalität und eine große Verletzlichkeit. Je mehr man ihn kennenlernt, desto deutlicher merkt man, dass er nicht nur der „coole Typ“ ist, sondern jemand, der kämpft, für Millie, für sich selbst und für das, was er liebt.
 Die Dynamik zwischen den beiden war für mich das Herzstück der Geschichte. Es ist keine leichte Liebesgeschichte, sondern eine, die geprägt ist von Vergangenheit, von Missverständnissen und von der Angst, verletzt zu werden. Aber gerade dieses Wechselspiel zwischen Nähe und Distanz, zwischen Hoffnung und Zweifel, macht ihre Beziehung so intensiv.
 
Die Handlung ist ruhig und nimmt sich Zeit, genau richtig, um Millie und Chip sowie ihre gemeinsame Geschichte zu entfalten. Es gibt viele kleine Szenen, die voller Bedeutung sind, und genau diese Feinheiten haben mich begeistert. Gleichzeitig gibt es auch die emotionalen Höhepunkte, die einen mitten ins Herz treffen und bei denen ich mehr als einmal schlucken musste.
Besonders mochte ich, wie Lilly Lucas das Setting eingebunden hat. Hawaii ist hier nicht nur Kulisse, sondern spiegelt die Gefühle der Figuren wider: das Meer, das endlos und frei wirkt, aber auch gefährlich sein kann; die Sonne, die Wärme schenkt, aber manchmal gnadenlos brennt. Die Handlung war für mich rund, ohne Längen oder unnötige Verwicklungen, und gleichzeitig sehr stimmig auf die Figuren zugeschnitten.
 
Fazit
This Could Be Forever ist für mich ein sehr berührender und intensiver Band der Hawaii Love Reihe. Millie und Chip sind Figuren, die man nicht so schnell vergisst, weil sie so echt und ungeschönt wirken. Ihre Geschichte ist nicht perfekt, nicht einfach, aber gerade deshalb so glaubwürdig und tiefgehend.
Lilly Lucas hat es wieder einmal geschafft, mich mit ihrem Schreibstil komplett in die Geschichte hineinzuziehen, sodass ich mich für ein paar Stunden wie mitten in Hawaii gefühlt habe, und gleichzeitig mit den Figuren gefühlt, gehofft und gelitten habe.
 
Dem Buch gebe ich 4,5 von 5 Balloons 🎈
 
 
 
Geschrieben von Barbara

Samstag, 15. Februar 2025

[Rezension] This Could Be Home

 Titel: This Could Be Home
Autorin: Lilly Lucas
Seitenanzahl: 364 Seiten (Printausgabe)
Erscheinungsdatum: 14.01.2025
ISBN: 978-3-426-53090-0 
 
 Inhalt
Seit Laurie Greenfield von dem gefeierten Big Wave Surfer Griffin »Chip« Chipman vor dem Ertrinken gerettet wurde, steht für sie fest, dass sie Rettungsschwimmerin werden möchte. Dafür ausbilden soll sie Chips Bruder Tristan, der Lifeguard ist, allerdings kein Geheimnis daraus macht, dass er Laurie für völlig ungeeignet hält, den harten Bedingungen am rauen North Shore standzuhalten.
Doch während er Laurie trainiert, merkt er, dass viel mehr in ihr steckt, als er dachte. Und dass sie ein ziemlich bezauberndes Lächeln hat. Auch Laurie muss ihre Meinung von Tristan überdenken, als ihr bewusst wird, dass er nicht nur zu ihr hart ist, sondern auch zu sich selbst. Vor allem fragt sie sich, was der Grund dafür ist …
  
Meine Meinung
Lilly Lucas gelingt in This Could Be Home ein Schreibstil, der leise und bedacht wirkt, zugleich aber durch Tiefe und Emotion auffällt. Verglichen mit ihren früheren Werken ist hier eine spürbar sanftere, fast zerbrechliche Stimmung – voller Details, die ins Herz treffen, und einer Emotionalität, die manchmal traurig und fast bedrückend ist. Die Sprache fließt angenehm, lädt zum Eintauchen ein und macht süchtig, weil man wissen will, wie Laurie und Tristan ihre Gefühle ordnen und aussprechen.
Was den Stil besonders stark macht: Die Kapitel wechseln zwischen Laurie und Tristan. So bekommt jede Figur ihre eigene Stimme – ihre eigenen Gedanken, Sorgen, Hoffnungen. Laurie erzählt anders als Tristan; Lucia achtet darauf, wie sie Perspektive, Ton und Tonfall variiert. Das macht das Erleben lebendig und gibt einem das Gefühl, beide Seiten innig zu kennen.

Tristan zeigt sich endlich im Mittelpunkt. Er ist nicht nur der ruhende Pol, den man schon aus früheren Teilen kennt, sondern ein Mensch mit großen inneren Konflikten. Seine Gefühle für Laurie, die Tatsache, dass sie nicht seine Partnerin ist, sondern beste Freundin und Mutter eines Kindes, setzen ihn emotional unter Druck. Dennoch ist er in seiner Zurückhaltung und seinem Wunsch, für alle da zu sein, sehr echt und verletzlich.
Laurie ist bewundernswert stark – in ihrer liebevollen Fürsorge gegenüber ihrer Tochter, in ihrer Freundschaft mit Tristan, und in dem Wunsch, sich nicht von Zweifeln beherrschen zu lassen. Trotz allem, was sie zu stemmen hat, wirkt sie nicht überfordert und verliert nicht ihre Wärme und ihren Humor. Laurie schafft es, dass ihre Verantwortung sie nicht erdrückt, sondern sie menschlich und nahbar bleibt.
 
 
Das „Childhood Friends to Lovers“-Trope wird hier hervorragend umgesetzt. Die gemeinsame Vergangenheit von Laurie und Tristan wird behutsam ausgelegt – sie ist kein schneller Trick, sondern ein stabiles Fundament, auf dem ihre Beziehung aufbaut. Die Handlung entfaltet sich ruhig, aber mit spürbarer innerer Spannung – nicht durch äußere Dramen, sondern durch die wachsenden Gefühle, die unausgesprochenen Konflikte und die Angst vor Veränderung.
Thematisch geht es um Freundschaft, Liebe, Verantwortung, Selbstzweifel, und wie man sich selbst treu bleibt, obwohl man für andere sorgt. Wie man auf sich achtet, während man für ein Kind da ist. Wie man Gefühle ordnet, wenn man glaubt, nicht mehr sein zu können als der „freundschaftliche“ Teil für jemanden, den man liebt.
Emotionale Tiefe und gefühlvolle CharakterpsychologieSehr stimmiges Setting und gute Balance zwischen Alltag und innerem DramaGute Charakterentwicklung, besonders bei Tristan und Laurie Einfühlsame Erzählweise, die Raum lässt für Gedanken, Reflektionen, leise Momente
Wer eher actionreiches Geschehen oder temporeiche Plots liebt, könnte das ruhige Tempo als zu langsam empfinden. Einige Entwicklungen sind vorhersehbar – besonders im Verlauf von Laurie's und Tristans Annäherung. Hintergrundhandlungen könnten stärker sein; hier steht alles im Dienst von Beziehung und Gefühlen, was aber auch seinen Wert hat.
 
Fazit
This Could Be Home ist ein wunderschöner, gefühlvoller Liebesroman, der leise wirkt, aber nachhallt. Laurie und Tristans Geschichte ist keine märchenhafte Romanze, sondern eine echte, mit Ecken und Kanten, mit Konflikten und Hoffnungen. Ein Buch, das mich emotional abgeholt hat, in dem ich mich in den Gedanken beider Protagonisten verloren habe und das mich mit der Gewissheit zurücklässt: Liebe kann leise sein – und trotzdem laut wirken im Herzen.

Dem Buch gebe ich 5 von 5 Ballons 🎈
 
 
Geschrieben von Barbara

Montag, 24. April 2023

[Rezension] A Place to Grow


Hey ihr Lieben,

heute kommt meine Rezension zu ,,A Place to Grow" von Lilly Lucas.
Natürlich wird diese Rezension spoilerfrei, um euch das Buch so schmackhaft wie möglich zu machen.

Viel Spaß beim Lesen meiner Rezension!🎔

 Autorin: Lilly Lucas
Verlag: Droemer Knaur
Seitenanzahl: 352 Seiten
Preis: 12,99€
ISBN: 9783426528624


Inhalt

Lilac liebt es Zeit auf der Obstfarm zu verbringen, besonders in ihrem kleinen Farmladen. Dort verkauft sich auch ihren selbstgebackenen Kuchen. Doch ausgerechnet an einem Abend fehlt ihr eine Zutat zum Backen und sie muss schnell in den örtlichen Einkaufsladen. Dort läuft sie ausgerechnet Bo Radisson über den Weg, genau er hat ihr Leben früher komplett verändert. Bo kommt gerade von seinem Auslandsstudium zurück und hat Visionen. Leider betreffen diese Visionen Lilacs geliebtes Peach Festival, welches sie jedes Jahr als Vorsitzende des Veranstaltungskomitees organisiert. 
Es vergeht nicht viel Zeit bis Bo und Lilac sehr starke Auseinandersetzungen haben. Allerdings merkt  Lilac, dass Bo es wieder schafft ihre Welt und ihr Herz auf den Kopf zu drehen.


Meine Meinung

,,A Place to Grow" Hat ebenso wie das erste Buch en wunderschönes idyllisches Cover, welches ich mir ewig angucken könnte. Die Blumenverzierungen sind genauso schön gestaltet und ziehen sich durch die Kapitel im Buch fort. Auch bei diesem Buch kann man super den Titel lesen, welcher wieder wunderschön farblich hervorgehoben wurden.


Auch in diesem Buch konnte mich der Schreibstil von Lilly Lucas überzeugen. Ich konnte wieder in die wunderschöne Natur von Cherry Hill eintauchen. Aus Lilacs Sicht wirkte die Welt fast schön magisch und trotzdem ganz anders als aus Junipers Sicht. Ich hatte das Gefühl, dass Lilly Lilac und ihre Gefühle und Gedanken ganz anders mit anderen Wörtern beschrieben hat. Die Emotionen kamen ganz anders bei mir an und waren doch so anders als die im ersten Buch.
,,A Place to Grow" hat ebenfalls gut lesbare Sätze, welche sich nicht verheddern und unverständlich sind. Die Nebensätze waren nicht lang und verschlungen. ich konnte am Ende jedes Satzes sagen, was mir der Satz sagen wollte. Manchmal sind mir Sätze zu lang und damit unverständlich. Auch hier gibt es am Ende mancher Kapitel tolle Spannungsbögen, welche super im nächsten Kapitel thematisiert werden. Schwierige Themen werden gut beschrieben und perfekt in das Buch eingebunden.  


Lilac hat mir tatsächlich ein kleines bisschen besser gefallen als ihre große Schwester Juniper.
Sie ist lieblich und voller Hingabe für ihren kleinen Farmladen. Sie liebt es selbstgebackenen Kuchen zu verkaufen und backt diesen mit der Zutat Liebe. Auch andere Sachen, wie Marmelade, macht sie gerne selbst aus dem Obst von Cherry Hill. Sie mag zwar nicht auf dem ersten Blick stark und selbstbewusst klingen, allerdings treffen diese Eigenschaften sehr gut auf sie zu. Wenn Lilac sich etwas in den Kopf gesetzt hat, wird sie solange kämpfen bis sie ihr Ziel erreicht hat. 
Lilac ist ganz anders als ihre große Schwester als auch wie ihre kleine Schwester. Sie hat nie Cherry Hill verlassen und hat auch nicht das Verlangen danach. Sie würde auch noch mit 90 in ihren kleinen Farmladen selbstgebackene Backwaren verkaufen. 
Lilac ist ebenfalls eine Kämpferin für die Familie und ein absoluter Familienmensch. Sie verbringt gerne Zeit mit ihren Schwestern und mit ihrer Mutter. Sie liebt ihr Veranstaltungskomitee und liebt es das Peach Festival zu organisieren.

Bo ist auf den ersten Blick mehr als nur arrogant und hat mich am Anfang abgeschreckt. Doch mit der Zeit wurde Bo immer interessanter und ich habe ihn als sehr charmant empfunden. Er hat klare Visionen, nicht nur für das Peach Festival, sondern auch für das Wein gut, welches er von seinen Eltern übernehmen wird. Bo ist wortgewandt und weiß wie man jemanden um dem Finger wickelt. Auch den Leser!😅
Er war für einige Zeit in Frankreich und hat dort viel Wissen gesammelt, welches er jetzt im Familienunternehmen einsetzen möchte. Bo hat die nötige Ruhe und Kraft für etwas zu arbeiten, was ihm besonders wichtig ist und im am Herzen liegt. Auch wenn die Methoden am Anfang sehr rabiat und direkt wirken. Er würde alles für seine Familie tun, und möge er aus dem Fenster springen um das Leben seiner Familie zu retten. 

Ich finde genau deswegen passen Bo und Lilac so gut zusammen. Sie mögen auf den ersten Blick so verschieden sein. Wo Lilac hibbelig und nervös wirkt ist Bo gelassen und ruhig. Wo Bo fast schon gelangweilt wirkt brennt Lilac vor Leidenschaft.
Jedoch sind die Beiden gar nicht so verschieden wie man anfangs denkt. Beide lieben ihre Familien und tun wirklich alles für sie. Gerade am Ende des Buches merkt man dies umso mehr.


Die Handlung hat mir ebenfalls sehr gut gefallen. Liebe den Trope ,,Second Chance", gerade bei diesen Beiden. Sie hatten es in der Vergangenheit echt nicht leicht, allein der Tod von Lilacs Vater war sehr schlimm für sie und hat so einiges auf den Kopf gestellt. Aber auch die gemeinsame Vergangenheit der Beiden hatte es in sich, daher war es sehr schön zu erleben, wie die Beiden nach langer Zeit wieder aufeinander treffen. Das erste Treffen der Beiden war einfach so lustig uns witzig. Es hat die Beiden so gezeigt wie sie sind und das hat sich wundervoll durch das ganze Buch gezogen.
Ich fand es sehr schön, dass ich mehr vom Peach Festival erfahren konnte. Die Organisation bis zu dem Plan ob man das Ganze nicht komplett verändert. So konnte man sehen wie Bo und Lilac zusammen wachsen konnten und wie die gemeinsame Nähe die Beiden verändert hat.
Ich fand es sehr schön, dass nicht nur die Geschichte der Gegenwart erzählt wurde, sondern auch die Vergangenheit der Beiden beleuchtet wurde. So konnte man meines Erachtens die Beiden besser in ihrem Handeln verstehen und auch den Fortgang der Handlung besser nachvollziehen.
Die Handlung hat ein super Maß in dem Buch. Nichts wirkte auf gedrungen oder zu überzogen. Als Leserin hatte ich keine Sekunde das Gefühl, dass das Buch nur noch aus Action und Drama bestand. Es hatte eine gutes Gleichgewicht aus Spannung zwischen Bo und Lilac und einer wunderschönen harmonischen Liebesgeschichte, die sehr authentisch ist.
Das Ende des Buches hat mit gutgefallen, gerade der Ausgang war wunderschön. Jedoch hatte ich kurz das Gefühl, dass es zu abrupt geendet ist.


Fazit

Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Wie man auf dem Bild sehen kann konnte ich viel markieren, konnte viel mit Bo und Lilac lachen, ihre Geschichte miterleben und mitfiebern.
Das Cover gefällt mir wirklich sehr gut. Die Blumen, die das Cover zieren, sind wundervoll eingearbeitet und ergänzen das Cover sehr schön. Ich mag Cover lieber, die schlicht gehalten sind und nicht überladen vor Details sind. 
Der Schreibstil hat mich wie immer sehr überzeugt und bezaubert. Ich liebe Lilly Lucas Schreibstil, er ist lebhaft, detailreich und leicht zu lesen. jedoch wurde ich nicht mit Details erschlagen oder gelangweilt. Lilly Lucas schafft es mit wenigen Worten eine Stimmung aufzubauen, die ich selbst spüren kann und nicht nur durchs lesen. Ich habe mich dadurch sofort wie Zuhause auf Cherry Hill gefühlt.
Bo und Lilac sind einzeln schon wundervolle Protagonisten und zusammen erst recht. Beide sind sich in vielen Punkten einig, aber auch nicht zu ähnlich. Sie haben beide einzigartige und starke Charaktere. Sie brennen für das was sie lieben und setzten alles in Bewegung, wenn sie etwas erreichen wollen. Die Zusammenarbeit der Beiden war einfach total witzig und spannend mit zu erleben. Auch wenn die teilweise sehr chaotisch und nervenaufreibend für die Beiden war.
Die Handlung hatte mich sofort gefesselt und in den Bann gezogen. ,,Second Chance" ist einer meiner Lieblingstropes, welche ich sehr gerne lese. Die Vergangenheit und die Gegenwart von Bo und Lilac haben eine wundervolle Geschichte erzählt. Gerade die Handhabung des Peach Festivals fand ich sehr gut gelungen und es hat viel Spaß gemacht zu lesen. Es ist eine harmonische und spannende Liebesgeschichte.

Ich gebe dem Buch 4,5 von 5 Ballons🎈



Samstag, 15. April 2023

[Rezension] A Place to Love

 Hey ihr Lieben, 
heute kommt meine Rezension zu ,,A Place to Love" von Lilly Lucas.
Ich habe das Buch zu den Release von ,,A Place to Grow" gelesen.
Auch diese Rezension wird natürlich spoilerfrei sein.

Viel Spaß beim Lesen!🎔

Autorin: Lilly Lucas
Seitenanzahl: 352 Seiten
Preis: 14,00€
ISBN: 9783426528617

Inhalt

Als Junipers Vater vor drei Jahren verstarb musste sie überraschend die Leitung von Cherry Hill, der Obstfarm der Familie, zusammen mit ihrer Familie übernehmen. Sie liebt das Farm leben und leitet sie stets verantwortungsbewusst. Da die Farm ihrem Vater so am Herzen lag und leider mit Schulden zurückgelassen hat, musste Juniper ihre große Liebe Henry für die Farm verlassen, damit dieser seiner Zukunft in Wales nicht aufgeben musste. Jedoch taucht Henry überraschend auf der Farm auf und reißt Juniper in einen Canyon der Gefühle.

Meine Meinung

Das Cover von ,,A Place to Love" ist wunderschön. Es wirkt genauso idyllisch, wie die Location an dem das Buch spielt. Den Titel kann man sehr schön lesen und ist farblich hervorgehoben worden. Abgerundet wurde das Cover mit schönen Blumenverzierungen.
Das Muster von den Blumen und der farblichen Untermalung des Titels verziert jedes Kapitel und gibt dem Buch seinen eigenen Touch. 

Der Schreibstil von Lilly Lucas ist für mich einfach nur gemütlich. Wenn man einmal anfängt zu lesen fängt das Buch einen ein und lässt dich sämtliche Gefühle und Emotionen fühlen. Die Beschreibung der Welt und der Situation lässt einen glauben, man wäre selbst auf dieser Obstfarm und würde Junipers Leben führen. Ich konnte als Leserin alles mitfühlen und erleben. Es fühlte sich alles so echt und überwältigend an. Ich wurde da durch förmlich an das Buch gefesselt. 
Das Buch kann man flüssig lesen und man bleibt nicht an schwierigen Wörtern hängen. Die Sätze haben eine tolle Länge und sind nicht mit vielen Nebensätzen geschrieben. Es wurden spannende Wörter für die Beschreibungen genutzt, welche dem Buch auch so eine persönliche Note von Lilly Lucas gegeben hat. 
Ebenfalls ist mir sehr positiv aufgefallen, dass die Kapitel eine gute Länge hatten. Ich mag es nicht sonderlich, wenn die Kapitel zu lang sind. Auch gefallen mir die Spannungsbögen am Ende der Kapitel sehr gut. Die Spannungsbögen wurde super im nächsten Kapitel aufgegriffen und weitergeführt.

Juniper hat mich vom ersten Wort an angesprochen. Sie ist eine super liebe Protagonistin, der sich sehr um seine Familie kümmert und alles für das Familienunternehmen geben würde. Sie musste schnell Verantwortung übernehmen und sich in der Welt zurecht zu finden. Ihr ,,altes" Leben musste sie für die Farm aufgeben um ihre Familie zu unterstützen. Juniper steht sehr früh auf um ihren gesamten Tagesablauf zu schaffen und hilft danach noch wo sie kann. Sie arbeitet sehr hart und geht erst ins Bett, wenn wirklich alles für den Tag erledigt ist. Juniper ist sehr organisiert und liebt ihre Ordnung. 
Man merkt ihr die Liebe zu ihren Schwestern an. Sie verbringt gerne Zeit mit ihnen. Am liebsten lachen sie zusammen und essen dabei etwas Gutes. 
Henry ist ebenso wie Juniper ein liebevoller Mensch, der seiner Familie sehr nahe steht. Er würde alles tun um seine Familie glücklich zu sehen. Seine Familie besitzt eine Whiskeydestillerie, in welche er ein gestiegen ist. Genauso wie Juniper arbeitet er auch sehr hart und arbeitet so lange bis alles erledigt ist. Umso mehr das Buch fortschreitet, umso mehr lernt man Henry kennen. Anfangs mag er etwas ruppig und herzlos wirken, doch mit der Zeit wird er weich und sehr nett. Er ist ebenfalls sehr hilfsbereit und packt überall mit an wo er kann, auch auf Cherry Hill. Auch Henry hatte schon den ein oder anderen Schicksalsschlag hinter sich, welcher natürlich in seiner Handlung widerspiegelt.
Die Schwestern von Juniper, Lilac und Poppy, sind zwar keine Protagonisten, kommen aber in ,,A Place to Love" nicht zu kurz. Beide sind, ebenso wie Juniper, wundervolle Schwestern, die für die Familie alles geben würde. Jede der drei Schwestern ist einzigartig und haben ihre eigene Persönlichkeit.

Die Handlung hat mich sehr überzeugt. Ich liebe es, wenn die alte große Liebe wieder auf der Türschwelle auftaucht und die Welt des Protagonisten aus den Fugen gerät. Dazu kommt das Setting mit der Obstfarm und das typische Farm- und Kleinstadtleben, wo jeder jeden kennt. 
Cherry Hill und dessen Besonderheiten werden gut dargestellt und man fühlt sich richtig wohl, fast wie Zuhause. Ich finde es schön, dass die Farm so wichtig ist für die Handlung und nicht einfach nur ein nettes Setting ist. Da auch die Folgebände auf Cherry Hill spielen, ist es schön die Farm so kennenlernen zu können.
Die Geschichte von Juniper und Henry ist wunderschön. Die Gegenwart, aber auch die Vergangenheit wird beleuchtet. Dabei kommt die Vergangenheit nicht zu kurz und als Leser kann man super die Geschichte von den Beiden in vollen Zügen miterleben und mitfiebern. Ich möchte nicht zu viel zu verraten, aber es gibt einen Grund weshalb Henry Juniper aufsucht. Aufgrund dessen ist sie gezwungen etwas Zeit mit ihn zu verbringen und sich der Vergangenheit zu lernen.
Die Handlung wirkt absolut authentisch und ist nicht an den Haaren herbeigezogen. Dieses Buch hätte wirklich in Colorado stattfinden können. Das Buch hatte eine angenehme Länge, die alles gut beleuchtet hat, aber nicht den Leser mit unnötigen Informationen beworfen hat.
Ich finde es toll wie die Personen mit der Handlung sich entwickeln durften und daran wachsen konnten. Das Thema mit Junipers Vater wurde  gut angesprochen, hat aber die Handlung nicht überschattet.

Fazit

Zum Schluss kann man sagen, dass das Buch mir mehr als sehr gut gefallen hat.
Das Cover ist ein Traum und ich könnte es mir immer noch lange anschauen. Auch das Innendesign gefällt mir sehr gut und macht die reihe damit einzigartig.
Der Schreibstil ist super angenehm und gemütlich. Es herrschte eine cozy Stimmung und die Gefühle konnte ich als Leserin sehr real fühlen.
Juniper und Henry sind wundervoll und haben mich verzaubert. Sie durften aneinander wachsen und haben gezeigt, dass es für die Liebe keine unüberwindbaren Hindernisse gibt.
Die Handlung hat mir auf Cherry Hill sehr gut gefallen. Ich liebe einfach Bücher mit der großen oder der alten Liebe und liebe es, wenn beide Protagonisten wieder zueinander finden dürfen.

Dem Buch gebe ich 5 von 5 Ballons🎈

Donnerstag, 4. Juli 2019

[Rezension] New Beginnings

Huhu!
Passend zum vierten Juli kommt heute meine Rezension zu ,,New Beginnings" von Lilly Lucas. Ich habe dieses tolle Buch als Rezensionsexemplar vom Knaur Verlag bekommen. Vielen Dank nochmal!
Ich werde in dieser Rezension ohne Spoiler verraten, was dieses Buch einzigartig macht.
Ich hoffe, ich konnte euch etwas neugierig machen.
Viel Spaß beim Lesen!🎔

Autorin: Lilly Lucas
Verlag: Knaur Taschenbuch
Seiten: 336 Seiten
Preis: 12,99€
ISBN: 978-3-426-52447-3
  
Inhalt
Als Au-pair in den USA – und verliebt in einen amerikanischen Bad Boy!
Ihr Jahr als Au-pair in den USA hatte sich Lena aus Berlin definitiv anders vorgestellt. Statt in einer angesagten Metropole landet sie in der Kleinstadt Green Valley in den Rocky Mountains, wo ihre Gastfamilie ein kleines Bed & Breakfast führt. Doch obwohl Lena als echtes Großstadtmädchen wenig mit Bergen anfangen kann, fühlt sie sich schnell wohl im Haushalt von Jack und Amy Cooper und deren kleinem Sohn Liam. Wäre da nicht Jacks jüngerer Bruder Ryan, der „gefallene Held" und Bad Boy von Green Valley! Er musste nach einem schweren Ski-Unfall seine Profikarriere beenden und wohnt nun eher unfreiwillig bei den Coopers, wo er seinen geballten Frust an Lena auslässt. Eines Tages liest ihm Lena ganz schön die Leviten. Von da an ist zwischen ihr und dem gut aussehenden Bad Boy irgendwie alles anders …

Meine Meinung
Das Cover ist wunderschön, ich kann gar nicht beschreiben wie! Es sieht mit den Pastellfarben einfach traumhaft aus und mit dem goldenen Schriftzug in der Mitte hat es auch etwas magisches an sich. Die goldenen Linien sehen sehr schön aus und ergänzen das Cover.
Ich bin jemand der nach dem Cover entscheidet ob er dem Klappentext liest. Also wenn mir das Cover nicht gefällt lese ich auch nicht den Klappentext, aber bei diesem tollen Cover habe ich überhaupt nicht gezögert und sofort den Klappentext gelesen.

Anfangs konnte ich mich nicht so ganz mit dem Schreibstil anfreunden, aber als ich mich in die Handlung reingefunden habe, konnte ich mich ganz gut mit dem Schreibstil anfreunden. Ich weiß auch gar nicht warum dies anfangs so war. Nachdem ich in der Handlung drin war, konnte mich das Buch komplett für sich einnehmen und ich wurde an es gefesselt. Ich flog nur so durch die Seiten und der Schreibstil war so angenehm zu lesen. Lilly Lucas hat einen Schreibstil, wo der Leser sich nicht fragen muss, was der Autor*in mit diesem Satz meint. Es werden auch keine schwierigen Wörter benutzt. Lilly hat viele lustige Dialoge eingebaut und dabei einen witzigen "Ton" angeschlagen. Das Verhältnis zum Beschreiben der Umgebung, Gefühle und Personen war stimmig und nicht übertrieben. Ich konnte meiner Fantasie freien Lauf lassen, obwohl Lilly mir zu der Umgebung gegeben hat. Ich konnte mir Green Vally mit samt Einwohner und Umgebung perfekt vorstellen und konnte dennoch mein eigenes kleines Dorf vorstellen ohne an die Vorgaben des Autors gebunden zu sein.

Die Personen, insbesondere die Protagonisten, sind einfach zauberhaft und ich konnte sie sofort, alle samt, in mein Herz schließen. Sie sind alle so lieb und fürsorglich, durch sie wirkt es für mich so als wären sie alle eher wie eine riesige Familie als wie ein Dorf in Amerika.
Ryan und Lena sind zwei wundervolle Protagonisten, Izzy und Will sind das perfekte Duo der ganzen Stadt und die Familie von Ryan ist so niedlich mit den super süßen Kindern. 
Anfangs war ich nicht ganz von Ryan überzeugt, da er zu jedem sehr abweisend war. Ich konnte ihn schon verstehen, schließlich hat er es nicht leicht, aber teilweise war mir sein Verhalten etwas zu übertrieben. Nachdem er Lena besser kennen gelernt hat, wurde sein Verhalten besser und ich konnte ihn schließlich dann auch voll und ganz in mein Herz schließen. Ryan liebte seinen Beruf und kann sich auch keinen anderen vorstellen, was ich sehr schön finde. Heutzutage ist es nicht leicht sich für etwas zu entscheiden. Ryan hat sehr viel Spaß und sieht seinen Job nicht als Ballast oder Bürde an. Er liebt seinen Job und dies habe ich immer gemerkt, wenn er über ihn gesprochen hat.
Lena hat mir von Anfang an gut gefallen. Sie ist das typische Vorstadtmädchen, dass den Lärm und den Trubel liebt. Sie hatte es anfangs nicht leicht in Green Valley. Green Valley ist das typische amerikanische Städtchen mit viel Landluft und wenig Trubel. Zudem ist sie in einer fremden Familie, muss auf ein Kind aufpassen und muss sich mit Ryan rumstreiten. Ryan hat es ihr überhaupt nicht leicht gemacht und war alles andere als nett zu ihr. Dies hat sich im Laufe der Handlung geändert und die beiden wurden ein tolles Team.

Die Handlung hat mir gut gefallen. Ich liebe Bücher, die in amerikanischen Städten spielen und von einem Paar handeln, dass anfangs nicht unterschiedlicher sein könnte und hinterher zusammenfinden. Ein Buch mit einer deutschen Protagonistin, die ein Jahr Au pair machen möchte, hat mich sehr interessiert. Bis jetzt habe ich kein Buch kennen gelernt, welches ein solchen Inhalt hat. Dies hat das Buch zusätzlich für mich interessant gemacht. Ein Buch, welches einen Inhalt hat, der mir bis jetzt in keinem anderen Buch begegnet ist. Was mir ganz besonders gut gefallen hat war, dass her rangehen der Autorin. Die Handlung lief sehr realistisch ab und konnte mich wirklich sehr überzeugen. Ich hatte sehr oft das Gefühl, dass die Handlung ein Leben einer wirklichen Person erzählt und nicht frei erfunden ist. Im ganzen Buch stecken sehr viele Hintergrundinformationen und viele Details. Ich finde es sehr schön, wenn der Autor oder die Autorin sich mit dem Handlungsort und mit der Handlung beschäftigt und dem Leser zeigt, dass er / sie nicht einfach nur ein Buch geschrieben hat, sondern dem Leser viel Realität und echte Informationen bieten möchte. Der Flair von dieser Kleinstadt hat mir super gefallen und ich habe mich als Leser selbst dort sehr wohlgefühlt. Wie die Bewohner mit einander umgegangen sind und die Harmonie zwischen ihnen, ist meiner Meinung nach etwas ganz besonderes in diesem Buch. Es gibt sehr viele Bücher die in amerikanschischen Kleinstädten spielen, aber Lilly Lucas hat eine wundervolle Atmosphäre erschaffen, die das Lesen sehr besonders und angenehm macht. Das passt auch super zu der Handlung, da Lena das typische Großstadtmädchen ist und sich trotzdem in diesen Charme der Stadt verliebt hat. Was ich auch sehr gut finde ist, dass Ryan nicht nur irgendein Bad Boy mit einer tragischen Vergangenheit ist, sondern, dass er ja eigentlich nur zum Bad Boy wurde, weil er seine Vergangenheit vermisst und nicht mit seiner Gegenwart einverstanden ist. Allein der Weg wie sich Ryan Lena anvertraut und die Beiden sich näher kommen, ist unbeschreiblich schön und gut geschrieben. Das Buch hat inhaltlich für mich keine Lücken und mir wurde nie langweilig beim Lesen.

Mein Fazit 
New Beginnings ist ein sehr schönes Buch, welches sich von all den anderen Büchern, die in den USA spielen, unterscheidet. Lena und Ryan sind nicht nur der Bad Boy und das kleine deutsche Mädchen. Beide haben etwas besonderes an sich und sie werden nicht nur von Träumen angetrieben, sondern von ihrer Vergangenheit und dem Wunsch wieder in der Vergangenheit zu leben. Beide haben auch eine unheimliche Entwicklung im Laufe des Buches durchgemacht und haben sich verändert. Die Handlung und der Verlauf sind einfach großartig. Nichts wurde überstürzt oder passt nicht zum Rest der Handlung. Lily Lucas hat alles gut durchdacht und ein sehr gelungenes Buch geschrieben. Ich kann euch das Buch nur empfehlen, da es einfach tolle Protagonisten und eine wundervolle Handlung hat. Ich hatte sehr viel Spaß beim Lesen und das Buch hat mich von der ersten Seite an gefesselt und nicht mehr losgelassen.

Montag, 22. April 2019

[Rezension] Backstage Love - Unendlich nah

Huhu ihr Lieben!
Heute kommt meine Rezension ,,Backstage Love - Unendlich nah" von Liv Keen. Ich habe das Buch als Rezensionsexemplar von Knaur Taschenbuch bekommen. Vielen Dak nochmals!
Ich hatte viel Spaß mit dem Buch und ich habe mich richtig in das Buch verliebt.
Die näherern Gründe kommen jetzt in meiner Rezension.
Viel Spaß beim Lesen!🎔

Autorin: Liv Keen
Seiten: 384 Seiten
Preis: 12,99€
ISBN: 978-3-426-52253-0

Inhalt
Was würdest du tun, wenn du zwischen Liebe und Erfolg wählen müsstest?
Nic ist ein gefeierter Rockstar. Er wird von seinen Fans angehimmelt, tourt um die Welt und feiert rauschende Partys. Doch so sehr er das Leben im Rampenlicht und seine Auftritte genießt – seine beste Freundin Mia vermisst er bei all dem schmerzlich.
Mia tritt im Leben auf der Stelle. Anstatt ihre Karriere in der Modebranche zu verfolgen, vertrödelt sie ihre Tage mit Gedanken an Nic, der sich kaum noch bei ihr meldet. Sie zweifelt, ob sie ihm jetzt, wo er seinen Traum vom Rockstar-Dasein lebt, überhaupt noch wichtig ist.
Längst ist aus der Freundschaft eine knisternde Anziehung geworden, doch durch Nics steile Karriere und die Schattenseiten seines Ruhms wird die Distanz zwischen ihnen immer größer.
 
Meine Meinung
Das Cover finde ich wunderschön. Es passt sehr gut zu dem Inhalt und zeigt sofort um was es in dem Buch geht ohne zuviel zuverraten. Der Titel ist in einer schönen Schrift gestaltet, leider ist die Schrift beschichtet die sehr schnell abgeht. Auf dem Bild oben sieht man es noch nicht so stark, aber mittlerweiler ist schon sehr viel ab, was ich sehr schade finde.

Der Schreibstil war sehr angenehm zu lesen und ich bin förmich durch das Buch geflogen. Liv Keen hat es geschafft, dass alles in dem Buch echt wirkte und voller Gefühle war. Sie selber hat viele Gefühle mit in den Schreibstil fließen lassen, was es für den Leser um so schöner macht. Liv hat nichts unter den Tisch fallen lassen, hat aber genau darauf geachtet das Wichtigeste hervorzuheben und die etwas unwichtigeren Dinge nicht ganz so ausführlich zu beschreiben. Ich war dank den Schreibstils völlig an das Buch gefesselt auch wenn das Buch aus der Sie-Perspektive geschrieben worden ist. Ich mag diese Perspektive nicht besonders da sie mich teilweise nicht richtig mit dem Buch verbindet, aber Liv hat es trotzdem geschafft, dass ich an das Buch gefesselt war und ich gedacht habe ich bin selber in dem Buch.

Die Personen waren wirklich hinreißend. Mia und Lizzy sind einfach die besten Freunde und stehen alles gemeinsam durch, egal was kommt. Die Freundschaft hat mir gut gefallen, sie war nicht künstlich und war sehr realitätsnah. Die Beiden sind wie Geschwister und machen am liebsten alles zusammen. Ich habe auch gemerkt, dass die Beiden ein starkes Band verbindet. Nic und Liam haben mir auch sehr gut gefallen. Sie waren die typischen Rockstars und Badboys, aber zugleich waren sie so offen und gefühlsvoll, was ich nicht erwartet hätte. Wie die Freundschaft zwischen Nic und Mia sich zu einer Beziehung entwicklet wurde sehr authentisch und echt beschrieben. Die Beiden haben mir einen sehr vertrauten Eindruck schon am Anfang des Buches gemacht. Ich habe die Beiden sofort in mein Herz geschlossen und fand sie als Paar einfach zauberhaft, da sie eine so enge und innige Bindung zueinander haben. Mia und Nic haben viel durchgemacht und trotzdem haben sie gemeinsam die Hindernisse überwunden, was sie für mich noch liebenswürdiger macht.

Ich liebe Rockstar Geschichten und daher stand dieses Buch auf meiner WTR-Liste. Ich habe das Buch in sehr kurzer Zeit einfach verschlungen. Der Einstieg in das Buch viel mir super leicht und ich bin sehr gut mitgekommen. Mir hat sehr gut gefallen, dass das Buch nicht nur ein Liebesroman ist, er ist tiefgründig und regt zu denken an. Ich finde er zeigt dem Leser, dass das Leben nicht einfach ist und wenn man etwas möchte, dass man dafür auch kämpfen sollte. Mia hatt es am Anfang der Handlung nicht leicht und wusste nicht genau wie sie mit Nic umgehen sollte, was ich sehr gut verstehen kann, er war ja schließlich lang weg. Der Weg wie die Beiden wieder mehr Kontakt hatten und sich später die Liebe auf gebaut hat, war in einem sehr guten Tempo, es war nichts überstürtzt und beide mussten viel kämpfen um das zubekommen was sie wirklich wollen. Ich liebe die typischen Liebesgeschichten, aber auch solche wo beide Protangonisten erst sich um einiges klar werden müssen um dann ein Leben miteinander zu haben. Liv Keen hat es geschaft ein so tolles und spannedes Buch zu schreiben, wo die Liebe zwar im Vordergrund steht, aber nicht nur als einziges thema im Buch behandelt wird. Der Ruhm von Nic und wie Mia und Nic damit umgehen ist gar nicht weit hergeholt und zeigt, dass das Leben kein Spiel ist. Liv hat diese tatsache meiner Meinung sehr gut hervor gehoben und deutlich gemacht, dass es zwar immer Wege gibt ein Problem aus der Welt zuschaffen, dies aber ein langer und harter Prozess sein kann wo auch die Menschen druter leiden können.

 Fazit
,,Backstage Love - Unendlich nah" ist für ich mehr als nur ein Liebesroman. Er zeigt, dass man kämpfen und und dies kann auch bedeuten, dass man auch etwas aufgeben muss, was man eigentlic nicht möchte. Die Liebe und Freundschaft in dem Buch ist für mich einmalig und so etwas habe ich bisher in keinem anderen Buch erlebt. Die Protagonisten waren wirklich ein Traumpaar und haben sich sofort in mein Herz eingeschlichen. Mia, Lizzy, Nic und Liam haben es mir sofort angetan und ich freue mich schon sehr auf die nächsten Bände.
Ich kann euch dieses Buch nur empfehlen. Es vermittelt tolle Botschaften und erwärmt das Herz mit der Liebe und Freunschaft die in diesem Buch stecken.

Ich gebe dem Buch 5 von 5 Ballons🎈, es gehört definitiv zu meinen Lieblingsbüchern und Liv Keen zu meinen Lieblingsautorinnen in diesem Genre.

Samstag, 23. März 2019

[Rezension] Der Insasse

Huhu!
Heute kommt meine Rezension zu ,,Der Insasse" von Sebastian Fitzek. Ich bin ein großer Fan von Sebastian Fitzek und liebe seine Bücher sehr. Umso mehr freue ich mich, dass ich dieses tolle Buch lesen durfte. Vielen Dank an Droemer für dieses tolle Rezensionsexemplar!

Autor: Sebastian Fitzek
Verlag: Droemer HC
Seiten: 384 Seiten
Preis: 22,99€
ISBN: 978-3-426-28153-6

Inhalt
Der kleine Max Berkhoff verschwand vor einem Jahr spurlos. 
Es gibt keine Anhaltspunkte und nur der Täter weiß, was mit Max geschah.
Doch der Täter sitzt im Hochsicherheitstrakt der Psychiatrie und schweigt über das Verbrechen.
Max' Vater möchte wissen was passiert ist und ihm bleibt nur ein Weg um endlich Frieden zufinden:
Er muss selbst zum Insassen werden.

Meine Meinung

Das Cover gefällt mir sehr gut. Ich finde es wirkt sehr authentisch und lässt den Leser denken, er sitze selber in einer Gummizelle. Das Cover ist einfach gehalten und nicht überladen mit Inhalten. Es führt den Leser schonmal in das Thema ein und zeigt dem leser um was es gehen könnte. Die Schrift finde ich sehr originell gestaltet und sieht sehr geheimnisvoll aus. Die roten Seiten sehen einfach genial aus und vollenden das Aussehen. 

Ich bin zwar ein großer Fan von Sebastain Fitzek, aber leider muss ich gestehen sein Schreibstil ist leider gar nicht meins. Als Thrillerautor schreibt er in der Sie-Persektive, die ich leider nicht so gerne lese da ich das gefühl habe, dass ich nicht wirklich mit im Buch bin, aber ich kann verstehen warum er in dieser Persektive schreibt. Er kann gut beschreiben und macht die Handlung sehr spannend, aber er schafft es immer wieder mich zu verwirren, indem er teilweise sehr kompitiert schreibt oder mehrere Dinge gleichzeitig passieren lässt. Da komme ich nicht immer ganz mit und muss teilweise leider die Stellen zweimal lesen um sie ganz zuverstehen. Sonst gefällt mir der Schreibstil sehr gut, er lässt sich gut lesen und es wird nicht seitenlang unwichtige Dinge beschrieben. Die Beschreibungen sind gut geschrieben, ich konnte mir gut die einzelnen Orte vorstellen und die Handlung miterleben.

Ich lese nicht viele Thriller, aber die von Sebastian Fitzek gehen immer. Was mir immer sehr gut gefällt sind die Ideen der Bücher. Mir hat die Idee mit dem Insassen sehr gut gefallen und war für mich etwas neues, aber es hat mich sofort neugierig gemacht. Was mir sehr gut gefällt ist, wenn man denkt, man hat Sebastian Fitzek durchschaut und man wüsste wie es ausgeht beziehungsweise wer der Täter ist, aber später kommt heraus, dass man nur an der Nase herum geführt wurde. Dies zeigt mir, dass der Autor sich intensiv mit dem Buch befasst und nicht einfach nur schreibt damit Wörter auf dem Papier stehen.
Was mir gut gefällt ist, dass das Buch nichts für schwache Nerven ist. Hin und wieder finde ich es toll so ein Buch zu lesen. Dieses Buch bietet vieles was einen Psychothrillerfan gefällt. ,,Der Insasse" ist abartig, brutal, teilweise widerlich, blutig, etwas krank und pervers! Allein die Beschreibungen der Opfer beziehungsweise des Tatorts ist nicht mehr gut für einen gesunden Menschenverstand, aber diese Tatsache macht die Werke von Sebastian Fitzek so perfekt. Dieses Buch geht einem unter die Haut und lahmt einen innerlich, was meiner Meinung der Zweck eines Psychothrillers ist. Der Inhalt war leider an ein paar Stellen etwas verworren und es hat teilweise inhaltlich nicht viel Sinn gemacht, aber Sebastian Fitzek konnte dies sehr gut mit anderes spannenden und fesselnden Stellen heraus holen. Was mir in diesem Buch besonders gut gefallen hat, war der Plottwist. Er war total unerwartet und wirft alles über den Haufen, was im Buch bisher passiert ist. Man darf hier nicht nach dem logischen Denken gehen, es macht an dieser Stelle überhaupt kein Sinn, denn Sebastian möchte dem Leser zeigen, dass in seinen Büchern alles möglich ist und dass sich alles in wenigen Seiten komplett ändern kann. Während des Buches kamen bei mir desöftern sie Fragen warum?, wieso? und wie das? auf, da der Inhalt füe mich dort sehr kompliziert und nicht nachvollziehbar war, aber am Ende des Buches bekommt der Leser die nötigen Argumente und Beweise, die auch stichfest und erklärend sind. So wird das Buch logisch erklärbar und die Zusammenhänge werden klar und verständlich für den Leser. Was mir noch sehr gut gefallen hat, ist die Tatsache, dass manche Stellen über die gesunde Vorstellungskraft gehen und einem teilweise schlech vor Details wird. ,,Der Insasse" ist nichts für Schwache oder die kein Blut sehen können, da man das Gefühl hat, man stehe selbst am Tatort und blicke auf die schrecklichen Bilder. Es wurden zudem sehr großartige Protagonisten geschaffen. Sie sind stark, intelligent, raffiniert und so vielseitig mit vielen seiten und Eigenschaften, aber auch so brutal und widerlich, dass es eigentlich schon wieder eine Ironie ist.

Fazit
Für Thriller-, insbesondere Psychothrillerfans ist dieser Roman genau das Richtige. Sebastian Fitzek hat ein tolles Buch geschrieben in dem zwar so viel Brutalität und Widerlichkeit steckt, aber auch Genialität und tolle Ideen, die super umgesetzt wurden. Das Buch hat zwar ein paar Schwachstellen, aber ich finde genau die machen ein gutes Buch aus, denn was wäre es ein Buch, was komplett frei von Fehlern ist. Das Buch wird durch die Handlung und durch dem Plottwist einzigartig gemacht und auch interessant.

Ich gebe dem Buch 4 von 5 Ballons🎈, es hat mir super gut gefallen und Sebastian Fitzek hat mir mal wieder bewiesen, dass er einer der besten Pyschothrillerautoren überhaupt ist.

Donnerstag, 17. Januar 2019

[Rezension] Lost in a Kiss

Huhu!
Heute kommt meine Rezension zu ,,Lost in a Kiss" von Kati Wilde.
Ich habe das Buch als Rezensionexemplar bekommen, vielen Dank nochmals!
Ich habe das Buch förmlich verschlungen und ich finde es sehr gut. Die genaueren Gründe erfahrt ihr jetzt in der Rezension.
Viel Spaß beim Lesen!🎔

Autorin: Kati Wilde
Seiten: 416 Seiten
Preis: 12,99€
ISBN:  978-3-426-52306-3

Inhalt
 Als Aspens beste Freundin Bethany sie auf einen vierwöchigen Roadtrip zur Feier ihres College-Abschlusses einlädt, hegt Aspen gemischte Gefühle. Hauptsächlich, weil Bethanys überfürsorglicher Bruder Bram dabei sein wird, mit dem sie immer wieder aneinandergerät und der scheinbar keine allzu hohe Meinung von ihr hat. Aber Aspen ist entschlossen, das Beste aus der Reise zu machen und irgendwie mit Bram zurechtzukommen.
Doch dann springt Bethany in letzter Sekunde ab. Aspen, die als Einzige den Grund dafür kennt, tritt den Roadtrip mit Bram allein an. Als sich Aspens Gefühle für Bram mit der Zeit verändern und alles bisher Unausgesprochene zwischen ihnen ans Licht kommt, riskiert sie nicht nur, ihr Herz zu verlieren …

Meine Meinung
Das Cover finde sehr schön und auch ansprechend. Es zeigt, meiner Meinung nach, etwas vom Inhalt, aber auch nicht zu viel. Es ist sehr schön gestaltet. Das Cover ist weder überfüllt noch leer, es wurde darauf geachtet, dass die Inhalte gut verteilt werden und man nicht zu viel in eine Ecke gequetscht sondern gut über das ganze Cover verteilt.

Der Schreibstil ist sehr fesselt und hat mich nicht mehr losgelassen. Er ist lebendig und erzählt die Geschichte von Aspen und Bram mit Gefühlen und Emotionen. Der Schreibstil war sehr angenehm zu lesen und dank dieser Gefühle bin ich wie durch das Buch geflogen und hatte richtig viel Spaß dabei Die Beschreibungen waren sehr angenehm und nicht zu überhäuft, was mir sehr gut gefallen hat. Der Schreibstil hat mich vollkommen überrascht und mich total gefesselt. Was ich sehr gemocht habe war die Perspektive. Ich liebe es aus der Ich-Perspektive zu lesen und somit hat mich die Autorin voll und ganz für sich eingenommen.

Der Idee mit dem Roadtrip finde ich extrem lustig und süß. Ich konnte während der Handlung viel lachen und habe gerne weiter gelesen. Die Umsetzung ist der Autorin perfekt gelungen und an dem Inhalt habe ich nichts aus zusetzen. Kati hat immer sich neue Ideen für die Ziele der Beiden einfallen lassen und die Personen auf echte Abenteuer geschickt. Das Buch hat sich nirgendwo gezogen oder wurde langweilig. Es war immer etwas spannendes dabei was den Leser neugierig gemacht hat oder ihn zum Lachen gebracht hat.
Bram, Aspen und Bethany fand ich als Personen einfach wundervoll. Der Hass am Anfang zwischen Aspen und Bram hat perfekt gepasst und hat dadurch das Buch auch so interessant für den Leser gemacht. Die Vorgeschichte der Beiden fand ich sehr interessant und dann diese Handlung passt einfach perfekt zusammen. Man erfährt nicht nur die Vorgeschichte von Bram und Aspen sondern auch von ihr und Bethany, was ich auch ganz toll fand. Die Freundschaft der beiden ist einfach toll. Sie können immer miteinander reden und gehen zusammen durch dick und dünn.
Man lernt auch ein paar Nebenpersonen kennen. Ein paar waren schön mitzuerleben, aber es gab auch ein paar wo ich gesägt hätte, dass sie nicht unbedingt notwendig waren. Sonst hat man auch tolle Informationen zu den Nebenpersonen wie Aspens Mutter bekommen. So hatte man nicht nur Personen sondern auch etwas mehr Hintergrund von ihnen.

Kati hat meiner Meinung nach ein super gutes Buch geschrieben, welches sehr Spaß gemacht hat zu lesen. Ich habe nichts großes an dem Buch aus zusetzten, nur ein paar Kleinigkeiten, die aber auch nur mich stören können.
Ich kann euch das Buch sehr empfehlen!

Ich gebe dem Buch 5 von 5 Ballons🎈.

Eure Patricia🍀
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