Samstag, 13. September 2025
[Rezension] The Temporary Wife
Samstag, 19. Juli 2025
[Rezension] The Darlington - Henry & Kate
Laura Kneidl schafft es mit ihrem Schreibstil mich in die Welt von Henry und Kate zu entführen und mich dort zu fesseln. Ich konnte mich dank dem Schreibstil sofort in diese Welt versetzen, konnte mir ein gutes Bild davon machen, wie Kate und Henry leben und was ihre Emotionen und Gefühle sind.
Gerade diese haben mich mal wieder vollkommen umgehauen. Laura Kneidl hat es wieder geschafft, dass ich diese Emotionen und Gefühle so nachvollziehen konnte, als wären es meine eigenen. Es wurde mit einer simplen, aber sehr veranschaulichen Art und Weise geschrieben. Ich bekam genau die richtigen Informationen und Details, dass ich mir gerade das Hotel perfekt vorstellen konnte. Hier gab es auch sehr viel Liebe zum Detail für die Beschreibung des Hotels, jedoch ist diese auch nicht ausgeartet oder uninteressant gestaltet worden. Die Idee, dass Henry und Kate aus ihren Augen uns das Hotel beschreiben, war sehr gut und hat mir fantastisch gefallen.
Henry und Kate haben mir super gefallen und sind wirklich gelungene Protagonistinnen.
Kate hat mich wirklich fasziniert. Sie hat teilweise eine so positive Art und Einstellung, dass ich sie echt bewundert habe. Schließlich hat sie so eine harte und bescheidene Vergangenheit hinter sich und befindet sich gerade zu Beginn des Buches in einer schlimmen Situation. Trotz allem konnte sie lächeln und hin und wieder Witze machen. Egal was sie im Laufe des Buches erlebt hat, sie hat aus allem versucht, das Beste zu machen und hat sich zu keinem Zeitpunkt aufgegeben. Obwohl Kate durch das Buch hinweg stark und tapfer war, konnte ich auch ihren weichen, leicht verletzlichen Teil sehen. Dies hat sie so echt und menschlich gemacht, was sie mir noch viel sympathischer gemacht hat.
Henry war ein toller Protagonist. So anders als Kate und doch so viel menschlicher und vernünftiger als die Personen aus seinem elitären Umfeld. Henry war wie ein Fels in der Brandung, der sich nie unterkriegen lassen hat und für das, was er liebt, gekämpft hat: Kate und das Hotel. Er hat sich so für Kate eingesetzt, wirklich alles für sie getan und nie ein Blatt vor den Mund genommen (gerade bestimmten Personen gegenüber). Trotz seinem Kampf um Kate hat er gleichzeitig sich so für das Hotel eingesetzt. Man hat richtig gemerkt, wie sehr er das Hotel liebt und alles tun wird, damit es immer das Zuhause sein wird, wie er es kannte.
Die Nebencharaktere haben mir auch sehr gut gefallen. Gerade wie die nächsten Protagonistinnen für die nächsten Bücher vorgestellt wurden hat mir gut gefallen. So konnte man sie schon aus Kates Augen kennenlernen und wurde automatisch neugierig. Gerade auf Ethan und Grace freue ich mich schon sehr. Ich konnte schon aus Kates Augen die Tension spüren und diese war schon recht intensiv und hitzig, da kann ich es natürlich kaum erwarten, aus deren Sicht zu lesen.
Die Handlung hat mir sehr gut gefallen.
Von der ersten Begegnung zu der Endszene war keine Stelle dabei, die mir nicht gefallen hat oder mich gelangweilt hat. Es gab eine schönen Handlungsstrang, der interessant und spannend war und drum herum gab es Nebenstränge, die wirklich sehr viel Spaß gemacht haben zu lesen. Der Skandal rund um das Hotel und rund um Henrys Vater hat mir gut gefallen, war in einem sehr guten Ton geschrieben und hat auch sehr gut verdeutlicht, wie es bei dieser Elite zugeht. Was mir sehr gut gefällt ist, dass die Handlung durch alle drei Bücher sich streckt und man die Handlung aus unterschiedlichen Augen sehen wird.
Der Romancestrang war ebenfalls sehr gut geschrieben und hat einen realistischen Ablauf, gerade auch was die Schnelligkeit angeht. Ich mag ein gutes Slow Burn viel lieber, da es für mich einfach realistischer ist und besser umsetzbar ist. Die Liebesgeschichte ist einer meiner liebsten von Laura Kneidl. Die ist sehr realistisch mit zwei super Protagonist*innen. Henry und Kate mögen zwar aus unterschiedlichen Situationen kommen, aber sie haben eine wundervolle Chemie zusammen. Die Tension und das Bantering waren einfach fantastisch und es hat super viel Spaß gemacht zu lesen.
Samstag, 31. Mai 2025
[Rezension] The Wrong Bride
Freitag, 23. August 2024
[Rezension] The Brightest Colours
Freitag, 24. Mai 2024
[Rezension] The Finishing Touch
Sonntag, 31. März 2024
[Rezension] Divine Rivals
Der Schreibstil an sich hat mir sehr gut gefallen. Rebecca Ross schreibt wundervoll und bezaubernd. Sehr gefühlvoll und voller Emotionen. Ich konnte mit Iris und Roman mitfühlen, ich konnte mit ihnen lachen, mit ihnen weinen, ihre Ängste spüren, als wäre ich an ihrer Stelle.
Auch die Beschreibungen sind detailhaft geschrieben. Ich konnte mir alles sehr gut vorstellen. Wobei ich sagen muss, dass ich durch die fehlende Zeitangabe etwas durcheinander gekommen bin. Ich stellte mir zwar die Schreibmaschinen vor, aber alles sehr modern. Da hätte ich mir mehr Details wie eine Zeitangabe oder eine genauere Beschreibung der Infrastruktur gewünscht.
Iris und Roman haben mein Herz. Ich habe schon viele Book-Paare geliebt, aber die beiden… Sie haben wirklich mein Herz.
Von Rivalen, die sich gegenseitig aufgezogen haben zu Liebenden, die füreinander gestorben wären. Gerade die letzten Kapitel waren purer Zucker.
Ich liebe Iris liebevolle und stille Seite, aber auch ihre kämpferische Seite, die in ernsten Situationen so besonnen ist.
Roman hat mich völlig überrascht. Anfangs wirkte es fast schon emotionslos und kalt, aber schnell hat er mir bewiesen, dass er ein sehr emotionaler Mensch ist. Er durfte das nur nie ausleben. Sein Mut und seine Tapferkeit haben mich ebenfalls überrascht und die Tatsache, dass er bis zum Schluss alles für Iris gegeben hätte. Selbst sein Leben.
Die Dynamik der beiden fand ich grandios, gerade als sie noch Rivalen waren. Dieser Schlagabtausch zwischen ihnen war himmlisch, ich musste teilweise echt lachen. Vor allem Iris’ witzige Namen für Romans Mittelnamen C.
Die Handlung hat mir so unfassbar gut gefallen. Es gab immer wieder Wendepunkte und Geschehnisse, die die Handlung spannend bleiben ließen.
Ich liebe diese Idee mit den Briefen und sie wurde auch fantastisch umgesetzt. Die Briefe waren lange und vor allem ein großer Teil des Buches, was ich wirklich super fand. Schließlich heißt die Dilogie auch “Letters of Enchantment".
Der Krieg zwischen den Göttern und wie sich dies auf die Bevölkerung, besonders auf die Presse auswirkt, fand ich ebenfalls sehr gut. Man hat einen Einblick bekommen, wie ernst dieser Krieg ist und wie schlimm Krieg sein kann. Gerade in der heutigen Zeit.
Die Liebesgeschichte um Iris und Roman herum hat einen super Verlauf gehabt. Nichts wurde überstürzt. Rebecca Ross hat sich die Zeit genommen, um die Handlung so zu schreiben, die sie gebraucht hat. Alles andere wäre überstürzt gewesen oder zu langwierig.
Ich kann wirklich eine ganz klare Empfehlung aussprechen.
Sonntag, 14. Januar 2024
[Rezension] Queen Of Myth And Monsters
All die Sterne am Himmel scheinen nicht so hell wie meine Liebe zu dir
Nur leider saß ich am Ende des Buches mit anderen Gedanken und Gefühlen da, als ich gehofft hatte.
Zuallererst möchte ich den Schreibstil wieder loben. Ich liebe Scarletts Schreibstil sehr und lese ihn super gerne. Auch in diesem Buch ist der Schreibstil wieder sehr bildhaft, detailliert und voller Emotionen.
Schnell konnte ich mich auch in dieses Buch einfinden und habe genau so weiterlesen können, wie ich es mir gewünscht habe. In diesem Buch ist der Ton Ewas rauer und düsterer, aber es passt gut zur Handlung und dem aktuellen Entwicklungsstand der Charaktere. Scarletts Schreibstil ist hier immer noch recht einfach, wenn auch gleich nicht mehr minimalistisch. Es werden mehr Details, Gefühle und Geheimnisse eingewoben, was das Buch sehr interessant gemacht hat.
Auch in diesem Buch wird aus Adrians Sicht und aus Isoldes Sicht geschrieben. Gerade in diesem Buch fand ich das noch sehr viel wichtiger als in dem Vorgänger, da das Buch nun andere Sichten und Ereignisse der Vergangenheit behandelt, die für den Fortlauf der Handlung wichtig sind.
Nun muss ich leider schon zum ersten negativen Punkt kommen.
Ich habe die Personen, gerade Isolde, kaum wiedererkannt. Natürlich haben alle nach den Ereignissen des ersten Bandes zu kämpfen, jedoch handeln sie nun alle komplett anderes, wirken wie ausgetauscht und verhalten sich absolut nicht mehr so rational und besonnen wie im ersten Band.
Das hat mich sehr enttäuscht, da ich gerade die charakterliche Entwicklung so gelungen fand und fasziniert von den Personen war. Die Tiefe und Vielschichtigkeit von Adrian und Isolde haben mir komplett gefehlt. Es wirkte fast so, als hätte es diese nie gegeben, dabei hatte diese mir im ersten Teil so gut gefallen. Gerade Isoldes Verhalten war für mich ein komplettes Rätsel. Sie handelte nicht mehr so, wie sie es im ersten Teil gemacht hat. Ihre Handlungen wirkten überstürzt und sie entschied sich für Wege, die sie immer strikt abgelehnt hatte.
Auch Adrian wirkte nicht mehr wie der Adrian vom Ende des ersten Bandes. Er wirkte wieder distanziert und kalt wie als hätte er seine Entwicklung gar nicht durchgemacht. Für mich als Leserin wirkte er ebenfalls wieder sehr verschlossen, seine Handlungen und Verhaltensweise waren auch ein Rätsel für mich.
Die Nebencharaktere verhielten sich auch sofort merkwürdig. Urplötzlich dachte ich, alle würden Adrian und Isolde verraten und keiner würde mehr zu den beiden halten. Ich habe jeden verdächtig und kein klares Muster mehr gesehen, wer gut und wer böse ist.
Alles in allem haben mich die Charaktere und deren neue Entwicklungen sehr enttäuscht.
Der nächste negative Punkt und damit die größe Enttäuschung für mich ist die Handlung.
Im Buch wurde ein Handlungsstrang verfolgt, der im ersten Band noch nicht ersichtlich war. An sich ist dies gar nicht schlimm, jedoch gefiel mir die Umsetzung davon gar nicht. Es kam mir alles zu plötzlich und doch war es für die Charaktere anscheinend völlig klar, dass genau diese Handlung jetzt eintritt.
Was mir auch sehr negativ aufgefallen ist, dass alles viel schneller und extrem überstürzt wirkte. Zum Teil wurde vermutet, dass etwas passiert und nicht einmal zehn Seiten später passierte es wirklich, obwohl es gar nicht sicher war, ob es wirklich passiert. Das hat die Handlung sehr vorausschauend gemacht und damit den Überraschungseffekt komplett weggenommen. So gab es leider auch keine spannenden Plotttwists oder vorhersehenden Momente.
Die Handlung hatte für mich keinen roten Faden und leider gab es auch recht viele Plotholes, die einen neuen Handlungsstrang aufgemacht haben und nicht beendet haben oder nie erklärt haben.
Nun zum schlimmsten Teil. In der Handlung gab es ein paar Momente und Events, wo ich mich wirklich fragen musste, was ich gerade lese. Es wirkte alles wirr und komplett an den Haaren herbeigezogen. Die Handlung wurde so ins lächerliche gezogen und ich musste wirklich zwischendurch pausieren. Gerade ein Event hat mich so negativ überrascht, dass ich dachte, ich lese eine Fanfiction.
Das Ende war leider auch mehr als vorhersehbar und hat mich null überrascht. Zusätzlich wurde es auch nicht gut umgesetzt und wirkte stumpf und ausbaufähig.
Der Schreibstil hat mich diesmal als einziges so richtiges überzeugen können. Er war genauso gut wie in Band eins. Ich konnte mich superschnell in die Welt einfinden, habe viele Details und Emotionen bekommen, um mit zu fühlen. Trotzdem konnte ich meiner Fantasie wieder freien Lauf lassen.
Der Rest war leider sehr schlecht umgesetzt.
Gerade die Tatsache, dass die Charaktere so widersprüchlich handeln und nicht mehr wie die Charaktere handeln, die sie in Band eins waren.
Die Handlung hatte mich hier auch sehr entsetzt zurückgelassen. Alles wirkte stumpf, nicht mehr schlüssig und überstürzt. Die Handlung ereignete sich zu schnell und dann auch noch ohne roten Faden und mit so einigen Plottholes.
Sonntag, 7. Januar 2024
[Rezension] King Of Battle And Blood
Sie soll ihn hassen, hintergehen, töten - und sich auf keinen Fall in ihn verlieben!
Meine Meinung
Ihre "Touch Of Darkness - Reihe" ist sehr bekannt und allseits beliebt, daher war ich sehr neugierig und gespannt, was mich in ihrer neuen Reihe erwarten wird.
Der Schreibstil hat mich sofort in die Welt von Adrian und Isolde geführt.
Ich würde den Schreibstil als bildhaft, emotional und fesselnd beschreiben. Ich konnte dadurch sofort in das Buch finden und habe gerne das Buch in die Hand genommen.
Scarlett St. Clair beschreibt ihre Charaktere und Handlung durchwegs interessant und benutzt keine komplizierten Sätze oder Wörter. Ganz im Gegenteil sogar, da ich ihren Schreibstil als einfach und minimalistisch beschreiben würde.
Sie hat ein Auge für Details, beschreibt diese sehr gut und spannend. Die Umgebung und das Aussehen der Personen konnte ich mir so sehr genau vorstellen und hatte trotzdem die Möglichkeit meiner Fantasie freien Lauf zu lassen.
Das Buch wird aus Isoldes und Adrians Sicht erzählt, was ich immer gerne begrüße. So bekomme ich von beiden eine Einschätzung auf Situationen und kann mich besser mit den Charakteren zurechtfinden.
Isolde und Adrian könnten auf den ersten Blick nicht unterschiedlicher sein und doch haben sie so viele Ähnlichkeiten und Gemeinsamkeiten, wenn man genauer hinschaut und den beiden Zeit gibt.
Während Adrian erst kalt und berechnend wirkte und Isolde voller Liebe und kämpferisch, zeigte sich, dass beide genau wie der andere sind. Wenn es um die Personen geht, die sie lieben, kämpfen sie bis zum Tod, und wenn sie ihnen etwas missfällt, zeigen sie das sehr deutlich.
Adrians und Isoldes zwischen menschliche Geschichte wurde auf die beiden perfekt zugeschrieben und an die Charakter angepasst. Beide wirken echt und realistisch, handeln wie echte Personen es tun würden und verhalten sich auch den Umständen entsprechend.
Es gab in diesem Buch auch keine Szene, wo ich mich fremdgeschämt habe für die Personen oder deren Handlungen. Das ist für mich auch immer ganz wichtig.
Scarlett hat sich viel Zeit genommen, um ihre Charaktere gut auszubauen und ihnen eine spannende Persönlichkeit zu geben. Jeder hat Ziele und Motivationen, jeder denkt und fühlt anders und handelt dementsprechend auch genauso. Auch hat Scarlett sehr daraufgeachtet, dass (gerade Adrian und Isolde) ihre Charaktere vielschichtig sind und trotzdem im Laufe des Buches eine gute Entwicklung durchmachen. Gerade bei Isolde ist dies mir positiv aufgefallen, da sie plötzlich erfahren muss, dass die Wahrheit ganz anders ist als sie anfangs dachte. Jedoch haben sich die Personen nicht wo weit entwickelt, dass sie sich selbst verloren haben beziehungsweise keine Ähnlichkeit mit der Person gab, die sie vorher einmal waren.
Anfangs war ich recht skeptisch wegen des Themas "Vampire". Ich hatte bis zu diesem Buch nur wenige Bücher mit Vampiren gelesen und diese konnten mich nicht wirklich überzeugen.
Doch dieses Buch konnte mich recht schnell fesseln und das Fortschreiten der Handlung konnte mich von Seite zu Seite mehr überzeugen.
Das Worldbuilding wurde gut und einfach erklärt. Ich verstand recht schnell, wie die Königreiche aufgeteilt sind, wer mit wem Krieg führt und welche Rolle Isolde in dem ganzen spielen soll.
Die Handlung hat einen roten Faden, welcher gut ausgearbeitet wurde und trotzdem gab es noch genügend Platz im Buch für ein paar nebensächliche Momente im Buch, die alles abgerundet haben.
Die Spannung war für mich durchgängig da und an keiner Stelle habe ich mich gelangweilt. Auch Plottholes oder Szenen, die unnötig gewesen wären, gab es gar nicht.
In Fantasybüchern mag ich sehr gerne den "Arranged Marriage" - Trope und da hier er in einer gewissen Art und Weise vorhanden war, hat mich allein dieser Trope gut überzeugen können. Auch das Thema rund um die Vampire, wie Storyline mit allem drum und dran, waren gut und interessant geschrieben. Es gab keine offenen Fragen oder gar Fragezeichen in meinem Kopf.
Die Handlungsgeschwindigkeit fand ich ebenfalls gut. Es war jetzt nicht sehr wechselhaft oder rasend schnell, aber das fand ich gar nicht schlimm. So konnte ich wirklich besser die Geschichte und die Personen kennenlernen.
Die Liebesgeschichte von Adrian und Isolde hatte eine gute und glaubwürdige Geschwindigkeit und wirkte nicht überstürzt. Ich konnte den beiden voll und ganz abnehmen, dass sie sich verlieben und es auch wirklich ernst meinen. Sie wirkt auch authentisch und Scarlett hat der Liebesbeziehung den nötigen Platz zum Wachsen gegeben. Ich hatte an keiner Stelle das Gefühl, dass mir etwas fehlt oder ein Teil zu kurz kommt.
Fazit
Die Liebesgeschichte zu Adrian und Isolde hat mich gut überzeugen können, wirkte echt und authentisch.
Die Handlung zusammen mit den Tropes und der Geschwindigkeit waren sehr gut ausgearbeitet. Es gab einen konstanten roten Faden ohne Plottholes oder unnötige Szenen. Die Tropes wurden gut auf die Idee der Handlung ausgesucht und die Handlung wurde nicht mit Tropes zu gehäuft.
Adrian, Isolde und die Nebencharaktere haben mir gut gefallen. Sie wurden ordentlich ausgearbeitet, haben gute Verhaltensmuster und Tiefe ausgewiesen, die glaubwürdig waren und eine gute Entwicklung durchlaufen haben.
Der Schreibstil konnte mich ebenfalls überzeugen und schnell in die Handlung einführen. Dank des einfachen und minimalistischen Schreibstils konnte ich das Buch wirklich genießen und musste mich nicht ständig fragen, was mir die Autorin gerade vermitteln möchte.
Montag, 11. September 2023
[Rezension] Infinity Falling - Mess Me Up
Montag, 31. Juli 2023
[Rezension] The Perfect Fit
Samstag, 27. Mai 2023
[Rezension] A Curse Unbroken
Kann sie ihm helfen, den dunklen Blutfluch zu brechen?
Gemma Stone lebt in einer Zeit, wo moderne Hexen auf Social Media frei über ihre Magie erzählen können und zeigen können, wie man Magie im Alltag einsetzen kann.
Dabei begegnet sie eines Tages dem geheimnisvollen und gutaussehenden Darren, der ihre Hilfe braucht. Er wurde mit einem Blutfluch belegt, welchen er endlich brechen will um wieder frei zu sein. Doch er kann nicht darüber reden, sodass er wirklich wichtige Informationen geheim halten muss.
Gemma, die sich seit der ersten Begegnung zu Darren hingezogen fühlt, möchte ihm helfen den Blutfluch zu brechen. Dabei kommen die Beiden nicht nur sich nahe, sondern sie entdeckt auch die dunklen Geheimnisse die Darren ihr nicht erzählen kann und so wird ihre Welt von heute auf morgen auf den Kopf gestellt.
Das Cover ist wirklich wunderschön. Als ich es zum ersten Mal gesehen habe, habe ich mich schockverliebt. Die Farben sind schön und passen zum Inhalt des Buches. Auch die Mondphasen und Verzierungen passen so gut zu dem Buch und sind hervorragend gewählt worden. ich konnte mir schon durch das Cover gut vorstellen, welches Thema das Buch haben wird.
Am Anfang des Buches bin ich ganz schwer mit ihm klar gekommen. Ich wurde eher in die Handlung geschmissen als ihr Nahe gebracht.
Ich fand den Schreibstil eher langweilig und er zog sich extrem. Ich konnte nicht wirklich flüssig lesen. Die Sätze waren manchmal mir zu abgehackt und die Satzlänge zu lang.
Meiner Meinung nach bekam ich auch zu viele Informationen, die nicht nötig gewesen wären. Von den Informationen, die ich gebraucht hätte, habe ich zu wenig bekommen. Ich wurde teilweise auch mit Umgebungs- oder Situationsbeschreibungen überhäuft, was für mich das Buch einfach nur langweilig gemacht hat. Ich hatte teilweise echt keine Lust mehr zu lesen, da das Buch sich extrem zog und keine Spannung aufbaute. Die Sätze wurden auch nicht mit spannenden oder fesselnden Adjektiven, usw. geschmückt.
Mit der Zeit habe ich mich an dem Schreibstil ,,gewöhnt" was es, aber nicht wirklich besser machte.
Das war mein erstes Buch von der Autorin. Ich habe daher keine Ahnung ob der Schreibstil in ihren anderen Büchern auch so ist, aber ich fang ihn eher schlecht als recht.
Gemma war sehr nett und liebenswürdig. egal wie schlecht ihr Tag war, sie hat immer versucht das Beste aus der Situation gemacht. Sie hat anfangs Hilfe angenommen und war immer für Vorschläge und einen guten Rat offen. Nur hat sich leider das Blatt in der Mitte des Buch schnell gewendet. Aus nett und freudig wurde nervtötend und langweilig. Sie wurde mir zu eintönig. Ihr Lieblingssatz war schlussendlich: ,, Der Zweck heilt die Mittel". Ich glaube das sagt erstmal alles. Sie hat sich so schnell verändert, dass es einfach nicht mehr glaubwürdig rüber kam. Das fand ich echt traurig, da ich sie anfangs wirklich möchte.
Darren war von Anfang an mir nicht wirklich sympathisch. Erst war er ein totaler Geheimniskrämer und hatte auch totales Machoverhalten an den tag gelegt. Ich konnte nicht aus ihm schlau werden geschweige den seine Handlungen nachvollziehen. Klar, er konnte durch den Fluch nicht über gewisse Dinge nicht reden oder Sachen tun, aber er erzählte mir als Leserin nichts über sich. Man hat erst am Ende mal wirklich was von ihm erfahren, nur hat er mich vorher so gelangweilt, dass es mich dann nicht mehr wirklich interessiert hat.
Hazel war mir anfangs wie eine schlechte Freundin vorgekommen. Sie wirkte nur auf sich bedacht als hätte sie nicht wirklich etwas für Gemma übrig. Gerade die Szene in der Leseprobe hat mir von ihr kein gutes Bild gegeben. Mit der Zeit wurde es besser, aber Freunde würden wir beide nie werden.
Taro war der Einzige, den ich mochte. Er hatte zwar nicht die größte Rolle in dem Buch, aber er hat als die Szenen mit ihm aufgewertet.
Ich fand es so gut wie toll, die wichtigen Themen und Probleme der heutigen Zeit einen Platz im Buch fanden. Sie wurden nur echt mies umgesetzt. Erst waren sie gut präsent, so dass sie auf sich aufmerksam machten, dann waren sie fast nicht da und auf einmal wurde mit ihnen übertrieben. ich konnte es echt nicht mehr lesen. Die Themen wurden mir egal und ich habe mit gewünscht sie wären gar nicht mehr im Buch. Das Thema Magie in der modernen Zeit war im ersten Drittel des Buches echt super, aber auch hier ist einiges schief gegangen. Ab dem zweiten Drittel ging es nur noch um Magie, sowohl um gute als auch böse. Nur leider wurde damit restlos übertrieben. Der Protagonisten wurde es einfach egal was sie mit der Magie macht, obwohl sie anfangs der größte Moralapostel war.
Das einzig gute an der Handlung fand ich das Ende. Hier kam das erste Mal Spannung auf ohne, dass es gekünstelt wirkte. Die Handlung kam endlich mal ins Rollen und war nicht immer nur der selbe Dialog oder die selben langweiligen Szenen zwischen Darren und Gemma.
Hier wurde ich auch endlich überrascht mit Ereignissen, mit denen vielleicht nicht jeder gerechnet hat. Manchmal habe ich sogar den Mund nicht zu bekommen, im metaphorischen Sinne.
Leider ist die Handlung erst am besser geworden. Sie war zum Schluss allerdings auch nicht ragend.
Ich muss sagen, dass ich ehrlich etwas Angst hatte diese Rezension mit meiner Meinung so zu schreiben. Die meisten Leser und Leserinnen fanden dieses Buch so überragend gut, während ich dem Buch nichts abgewinnen konnte.