Vajona

Samstag, 9. August 2025

[Rezension] Deception - Trilogie

Titel:
Vow of Deception
Tempted by Deception
Consumed by Deception
Autorin: Rina Kent
Seitenanzahl: 
350 Seiten (Band 1, Printausgabe)
390 Seiten (Band 2, Printausgabe)
310 Seiten (Band 3, Printausgabe) 
Erscheinungsdatum: 
19.03.2025 (Band 1)
14.05.2025 (Band 2)
16.07.2025 (Band 3)
ISBN:
Band 1: 978-3-9871836-6-9
Band 2: 978-3-9871838-5-0
Band 3: 978-3-9871838-6-7
 
Inhalt
Winter Cavanaugh hätte niemals gedacht, einem Mann der Bratva zu begegnen. Als dieser jedoch von ihr möchte, seine tote Frau zu schauspielern, bleibt ihr nichts anderes übrig, als sich seinem Wunsch zu ergeben, um vor dem Gefängnis zu fliehen.
Sie bekommt ein komplettes Makeover und wird in eine Welt voller Grausamkeiten und Regeln geschmissen. Zwischen Intrigen und dunklen Machenschaften muss Winter sich in ihrer neuen Welt zurechtfinden. Gleichzeitig muss sie perfekt die Ehefrau von Adrian Volkov spielen, um seinen Stand in der Bratva zu halten. 
An sich doch eigentlich eine recht einfache Aufgabe, oder? Wäre da nicht die Tatsache, dass überall Gefahren lauern und sie niemanden außer Adrian trauen kann. Sie kann ihm doch trauen, oder?


Warnung
Die Bücher gehören zum Dark Romance Genre und sollten somit erst ab 18 Jahren gelesen werden.
Vor dem Lesen bitte unbedingt Triggerwarnung checken! 


Meine Meinung
Rina Kent hat einen sehr ansprechenden und spannenden Schreibstil. Sie beschreibt die Welt um ihre Charaktere genauso wie ihre Charaktere es tun würden. Dies merkt man vor allem daran, dass 
Winter alles ganz anderes beschreibt als Adrian. Auch wird aus beiden Sichten geschrieben und somit lernt man Adrian und seine Gedanken und Meinungen besser kennen. Der Ton ändert sich ebenfalls, wenn Adrian und Winter die Orte, Personen und so weiter beschreiben. 
Der Schreibstil lässt sich superflüssig lesen. Es werden keine komplizierten Wörter oder Satzstrukturen benutzt. Ich bekomme viele Details, wie die Welt von Adrian und Winter aussieht, wie die Bratva aufgebaut ist, usw. Was jedoch nicht genau beschrieben wird in ein Jahr, in dem die Bücher spielen. In Band zwei wird Instagram erwähnt, jedoch auch nicht wirklich mehr. An sich würde ich dies etwas komisch und nicht so gut finden, jedoch hat Rina Kent sehr viele Bücher geschrieben, die alle in der gleichen Welt spielen. So hat sie es sich vermutlich einfacher gemacht, nicht durcheinander zu kommen.
 
 Adrian und Winter könnten charakterlich nicht unterschiedlicher sein.
Winter wirkt gebrochen, ausgelaugt und am Ende ihrer Kräfte. Sie ist obdachlos, hatte eine traumatische Erfahrung und Alkoholikerin. Als sie sich auf den Deal mit Adrian einließ, war das ihre einige Möglichkeit, aus der Situation zu kommen, ohne noch mehr Probleme zu bekommen. Doch sie landet in einer genauso aussichtslosen Situationen. Sie muss so hart kämpfen, weiß nicht immer, was vor sich geht und wie sie mit allem klar kommen soll. Winter gibt nie auf, lässt sich nicht unterbuttern und versucht Klarheit in die Situation zu bekommen. Im Laufe der Reihe erfährt man viel über ihre Vergangenheit und wie sie in die Situation am Anfang von Band 1 gekommen ist. Viel kann ich nicht sagen, da es heftige Spoiler wären, aber sie macht eine gute charakterliche Entwicklung durch. Jedoch finde ich, dass bei Winter noch mehr gegangen wäre.
Adrian ist gerade zu Beginn der Reihe ein richtiger Mistkerl. Eiskalt, brutal und strategisch denkend würde ihn am besten beschreiben. Er ist ein sehr hohes Mitglied bei der Bratva. Nur der Pakhan steht über ihm. Als er Winter zum ersten Mal sieht, ist er sofort besessen von ihr und versucht sie wirklich mit aller Macht zu seinem Eigentum zu machen. Er ist überfürsorglich und will unter keinen Umständen sie in Gefahr wissen. Adrian selbst hatte eine sehr harte Kindheit und musste schon früh durch die Hölle gehen. Dies merkt man auch in seinem Erwachsenendasein. Man merkt, wie sehr ihn das geprägt hat und wie ihn das zu dem Menschen gemacht hat, der er heute ist. Das ist natürlich keine Entschuldigung für sein Verhalten, aber man versteht ihn besser. Jedoch zeigt er gerade im dritten Band, dass er sich ändert und ganz anders sein kann. Er liebt seine Frau und Familie so sehr, dass er alles für sie riskiert. 
 
Die Handlung war spannend und teilweise ordentlich Dark. Gerade auch der Mafia Anteil hat eine tolle Rolle in den Büchern bekommen, aber er war auch nicht so riesig, dass die Geschichte von Adrian und Winter überlagert wurde. 
Die Bücher haben einen großen Handlungsstrang bekommen, der sich durch alle Bücher zieht. Drum herum wurde eine gute und fesselnde Geschichte geschrieben. Gerade Band 2 fand ich unheimlich interessant und ich habe ihn innerhalb von wenigen Stunden verschlungen. Es gab viele gute Plotttwists und spannende Momente, die es einem kaum möglich gemacht haben, die Bücher aus der Hand zu legen.
Das Worldbuilding war gut und hat mich sofort in die Handlung gebracht. Nur die Zeit fehlte, wie schon vorhin erwähnt. Es gab meines Erachtens keine unlogischen Momente beziehungsweise Plottholes. Wenn offene Fragen am Ende eines Bandes stehen geblieben sind, hat der nächste Band diese beantwortet. In Band 3 wurde letztendlich alles offen gelegt und hat alles beantwortet, was man sich gefragt hat. 
 
 Fazit
Die Deception-Reihe ist eine sehr gelungen Mafia Dark Romance Reihe. Sie war fesselnd, spannend und aufregend. Der Schreibstil hat mich sofort abgeholt und Buch gezogen. Die Details und der Flair darin haben mich überzeugt. Adrian und Winter sind zwei tolle Protagonisten. Gerade Winter konnte mich sehr fesseln und ich wollte unbedingt alles über sie und ihre Geschichte wissen.
Wer gerne Dark Romance liest, wird mit dieser Reihe eine gute Zeit haben.
 
Ich gebe der Trilogie 5 von 5 Ballons 🎈
 
Buch eins: 4,5 von 5 Ballons 🎈
Buch zwei: 5 von 5 Ballons 🎈
Buch drei: 5+ von 5 Ballons 🎈



Geschrieben von Tatjana

Donnerstag, 16. Januar 2025

[Rezension] God of Malice

 Titel: God of Malice
Autorin: Rina Kent
Seitenanzahl: 560 Seiten (Printausgabe)
Erscheinungsdatum: 23.10.2024
ISBN: 978-3-9871835-9-1
 
 Inhalt
Ich wollte Antworten auf Fragen, die mich so sehr quälen. Antworten darauf, was wirklich mit meinem besten Freund geschehen ist. Dabei tun sich neue Fragen auf: Was hat es mit den Geheimbünden auf sich? Welche finsteren Machenschaften laufen im Hintergrund an meiner Universität? Und welche grausamen Leidenschaften verfolgt er?
Doch jetzt ist es zu spät. Er ist besessen von mir: Killian Carson, den alle für einen charmanten und gebildeten College-Studenten halten. Aber ich weiß, was er wirklich ist: eiskalt, manipulativ und gefährlich. Er ist ein Raubtier und ich bin seine Beute. Und alles, was ich tun kann, ist weglaufen. Aber er wird nicht aufgeben. Er will mich jagen. Er will mich haben. Und ich weiß, er wird niemals aufhören. Bis er mich hat.  
 
 Meine Meinung
Mit God of Malice hat Rina Kent den Auftakt zur Legacy of Gods-Reihe geschrieben, und ich war unglaublich gespannt, wie sie die neue Generation der Charaktere in Szene setzen würde. Schon die ersten Seiten haben mich in ihren Bann gezogen, weil der Ton direkt düster, geheimnisvoll und intensiv war.

Rina Kents Schreibstil ist sehr direkt und intensiv. Sie schafft es, dunkle Themen so zu verpacken, dass man nicht aufhören kann zu lesen, auch wenn es manchmal unbequem wird. Es gibt viele innere Monologe, die die Charaktere sehr nahbar machen, und gleichzeitig schreibt sie mit einer Schärfe, die perfekt zur Atmosphäre der Geschichte passt. Manchmal war es mir fast zu viel Drama auf einmal, aber genau das macht den typischen Rina-Kent-Vibe aus: extrem, roh, voller Emotionen.

Killian ist kein klassischer “Book Boyfriend”, und das soll er auch gar nicht sein. Er ist düster, manipulativ, oft grausam und schwer einzuschätzen. Gerade das macht ihn spannend, auch wenn er sicherlich polarisiert. Man will ihn manchmal wegschubsen und gleichzeitig unbedingt mehr über ihn erfahren.
Glyndon hat mich sehr überrascht. Anfangs wirkte sie wie eine typische “gute Schülerin”, die in eine Welt voller Schatten gerät. Doch je weiter die Geschichte fortschritt, desto deutlicher wurde, dass auch sie ihre Abgründe hat. Ihre Entwicklung war für mich das spannendste an der Handlung, weil sie lernen muss, mit Killians Seite umzugehen, und ihre eigene Stärke zu finden.
 Die Dynamik zwischen Killian und Glyndon ist alles andere als leicht. Sie ist toxisch, gefährlich und voller Machtspiele – und doch konnte ich mich dem Sog nicht entziehen. Es ist keine “gesunde” Liebesgeschichte, aber sie ist faszinierend, genau weil sie so dunkel und verdreht ist.
Die Geschichte selbst ist voller Wendungen, Geheimnisse und psychologischer Spielchen. Rina Kent hat es geschafft, Spannung aufzubauen, ohne sich in zu vielen Details zu verlieren. Trotzdem gab es Passagen, die für mich etwas repetitiv wirkten, weil sich das Hin und Her zwischen Killian und Glyndon manchmal zu sehr wiederholte. Gleichzeitig fand ich die Einbindung der Legacy-Welt toll, weil man bekannte Namen und Verbindungen wiederentdeckt hat.
 
Fazit
God of Malice ist kein Wohlfühlbuch – und das soll es auch nicht sein. Es ist düster, toxisch, verstörend und gleichzeitig absolut fesselnd. Rina Kent schreibt Geschichten, die Grenzen austesten, und genau das tut auch dieser Auftakt. Für mich war es nicht perfekt, gerade weil manche Szenen etwas zu sehr in die Länge gezogen wurden, aber insgesamt konnte ich nicht aufhören zu lesen.
 
Dem Buch gebe ich 4,5 von 5 Ballons 🎈
 
 
Geschrieben von Patricia
 
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