Samstag, 8. Februar 2025

[Rezension] Words Unspoken

Titel: Words Unspoken
Autorin: Kathinka Engel
Seitenanzahl: 400 Seiten (Printausgabe)
Erscheinungsdatum: 29.08.2024
ISBN: 978-3-492-06591-7

Inhalt
Bash ist Lektor im Indie-Verlag Badger Books, welchen er zusammen mit seinen besten Freunden gegründet hat.
Für ein neues Buchprojekt lernt er die Agentin Camille kennen, die ihm nicht nur das wohl beste Manuskript, das er je gelesen hat, ausversehen gegeben hat, sondern auch ihm nicht mehr aus dem Kopf geht. Zusammen müssen sie nun an dem besagten Manuskript schreiben und kommen sich dabei immer näher. Doch es gibt ein Geheimnis, was zwischen den beiden steht. Können die beiden dieses Geheimnis überwinden und sich aufeinander einlassen oder wird es sie zerbrechen?

 

 Meine Meinung

Als diese Reihe von Kathinka Engel angekündigt wurde, war ich sofort Feuer und Flame für diese Reihe. Nicht nur ist es ein weiteres Buch von Kathinka Engel, sondern auch eine neue Reihe über einen Verlag.

Welcher Bücherwurm liest nicht gerne über ein Buch in der Lieblingswelt?


Der Schreibstil ist wieder für Kathinka typisch und einer meiner liebsten. Sie schreibt wahnsinnig bildhaft, voller Gefühle und Emotionen und hat ein Auge für Details.

Ihr Schreibstil passt sich immer an die Person an, aus deren Sicht man gerade liest. Ich finde es super, dass man aus der Sicht beider Protagonisten. So kann ich mich immer besser in die Welt der Charaktere einleben und sie besser in ihren Handlungen und Gefühlen verstehen.

Kathinka schreibt für mich magisch. Sie schafft es, mich innerhalb kürzester Zeit an das Buch zu fesseln und in die Welt zu ziehen. Dort kann ich meiner Fantasie freien Lauf lassen und bekomme trotzdem die Informationen, die ich brauche, um mir die Welt ungefähr so zu vorstellen, wie Kathinka es vielleicht tut.


Bash und Camille haben mir recht gut gefallen, jedoch hatte ich mit ihnen anfangs kurz meine Probleme. Bash wirkte für mich einfach nicht direkt greifbar und etwas weit weg. Camille war sehr distanziert und hat mir nicht wirklich gezeigt, wer sie ist und welches Ziel oder welche Motivation sie hat. Dies verging zum Glück recht schnell und ich konnte zu den Charakteren eine Bindung aufbauen.

Ich habe schon ein paar von Kathinka gelesen und keiner ihrer Charaktere wirkte gleich oder hatte Ähnlichkeiten.

Auch bei Camille und Bash war dies der Fall. Beide wirken in ihrem Verhalten, Handeln und Sein wie echte Personen. Ihre Entscheidungen kann ich gut verstehen und auch diese sind perfekt auf die jeweilige Situation angepasst.

Beide haben eine tiefe und gut ausgebaute Persönlichkeit. Als hätte Kathinka echte Personen in ihren Büchern oder sich an echten Personen ein Beispiel genommen.

Beide machen eine harte, aber sehr gute Charakterentwicklung durch. Sie müssen wirklich kämpfen und an sich arbeiten. 


Die Handlung fängt erstmal ganz langsam und recht ruhig an. Bash kämpft sich durch den Verlagsalltag und Camille kämpft sich durch ihre Probleme als Agentin.

Jedoch nimmt die Handlung recht schnell Fahrt auf und wechselt von cosy zu hitzig. Dies habe ich nicht kommen sehen und fand dies wirklich toll. Die Handlung genau ein Ziel und verfolgt dies, ohne vom Thema abzukommen oder sich unnötig zu verstricken.

Es gibt viele Ereignisse, die viel Gewicht haben und gut ausgebaut sind. Damit wurde der Liebesgeschichte die benötigte Zeit gegeben, um sich richtig und authentisch entfalten zu können.

An keiner Stelle wurde mir langweilig und nichts kam mir unnötig vor. Auch Plottholes gab es nicht.


Fazit

Words Unspoken ist ein sehr gelungener Auftaktsband und hat zwei wundervolle Charaktere, die mir schnell ans Herz gewachsen sind. Charaktere wurden sehr gut aufgebaut und die Handlung wurde fesselnd und wundervoll geschrieben.


Daher gebe ich dem Buch 4,5 von 5 Balloons 🎈

 

 

 Geschrieben von Tatjana 

Donnerstag, 16. Januar 2025

[Rezension] God of Malice

 Titel: God of Malice
Autorin: Rina Kent
Seitenanzahl: 560 Seiten (Printausgabe)
Erscheinungsdatum: 23.10.2024
ISBN: 978-3-9871835-9-1
 
 Inhalt
Ich wollte Antworten auf Fragen, die mich so sehr quälen. Antworten darauf, was wirklich mit meinem besten Freund geschehen ist. Dabei tun sich neue Fragen auf: Was hat es mit den Geheimbünden auf sich? Welche finsteren Machenschaften laufen im Hintergrund an meiner Universität? Und welche grausamen Leidenschaften verfolgt er?
Doch jetzt ist es zu spät. Er ist besessen von mir: Killian Carson, den alle für einen charmanten und gebildeten College-Studenten halten. Aber ich weiß, was er wirklich ist: eiskalt, manipulativ und gefährlich. Er ist ein Raubtier und ich bin seine Beute. Und alles, was ich tun kann, ist weglaufen. Aber er wird nicht aufgeben. Er will mich jagen. Er will mich haben. Und ich weiß, er wird niemals aufhören. Bis er mich hat.  
 
 Meine Meinung
Mit God of Malice hat Rina Kent den Auftakt zur Legacy of Gods-Reihe geschrieben, und ich war unglaublich gespannt, wie sie die neue Generation der Charaktere in Szene setzen würde. Schon die ersten Seiten haben mich in ihren Bann gezogen, weil der Ton direkt düster, geheimnisvoll und intensiv war.

Rina Kents Schreibstil ist sehr direkt und intensiv. Sie schafft es, dunkle Themen so zu verpacken, dass man nicht aufhören kann zu lesen, auch wenn es manchmal unbequem wird. Es gibt viele innere Monologe, die die Charaktere sehr nahbar machen, und gleichzeitig schreibt sie mit einer Schärfe, die perfekt zur Atmosphäre der Geschichte passt. Manchmal war es mir fast zu viel Drama auf einmal, aber genau das macht den typischen Rina-Kent-Vibe aus: extrem, roh, voller Emotionen.

Killian ist kein klassischer “Book Boyfriend”, und das soll er auch gar nicht sein. Er ist düster, manipulativ, oft grausam und schwer einzuschätzen. Gerade das macht ihn spannend, auch wenn er sicherlich polarisiert. Man will ihn manchmal wegschubsen und gleichzeitig unbedingt mehr über ihn erfahren.
Glyndon hat mich sehr überrascht. Anfangs wirkte sie wie eine typische “gute Schülerin”, die in eine Welt voller Schatten gerät. Doch je weiter die Geschichte fortschritt, desto deutlicher wurde, dass auch sie ihre Abgründe hat. Ihre Entwicklung war für mich das spannendste an der Handlung, weil sie lernen muss, mit Killians Seite umzugehen, und ihre eigene Stärke zu finden.
 Die Dynamik zwischen Killian und Glyndon ist alles andere als leicht. Sie ist toxisch, gefährlich und voller Machtspiele – und doch konnte ich mich dem Sog nicht entziehen. Es ist keine “gesunde” Liebesgeschichte, aber sie ist faszinierend, genau weil sie so dunkel und verdreht ist.
Die Geschichte selbst ist voller Wendungen, Geheimnisse und psychologischer Spielchen. Rina Kent hat es geschafft, Spannung aufzubauen, ohne sich in zu vielen Details zu verlieren. Trotzdem gab es Passagen, die für mich etwas repetitiv wirkten, weil sich das Hin und Her zwischen Killian und Glyndon manchmal zu sehr wiederholte. Gleichzeitig fand ich die Einbindung der Legacy-Welt toll, weil man bekannte Namen und Verbindungen wiederentdeckt hat.
 
Fazit
God of Malice ist kein Wohlfühlbuch – und das soll es auch nicht sein. Es ist düster, toxisch, verstörend und gleichzeitig absolut fesselnd. Rina Kent schreibt Geschichten, die Grenzen austesten, und genau das tut auch dieser Auftakt. Für mich war es nicht perfekt, gerade weil manche Szenen etwas zu sehr in die Länge gezogen wurden, aber insgesamt konnte ich nicht aufhören zu lesen.
 
Dem Buch gebe ich 4,5 von 5 Ballons 🎈
 
 
Geschrieben von Patricia
 
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