Sonntag, 31. März 2024

[Rezension] Divine Rivals

 Titel: Divine Rivals
Autorin: Rebecca Ross
 Verlag: LYX Verlag
Seitenanzahl: 496 Seiten (Printausgabe)
ISBN: 978-3-7363-2292-9
 
Inhalt
Während ein erbarmungsloser Krieg zwischen den Göttern herrscht, versucht die 18-jährige Iris Winnow alles, um ihre Familie über Wasser zu halten. Weil ihr Bruder an der Front vermisst wird, nimmt sie einen Job bei der Oath Gazette an, aber auch der arrogante Roman Kitt hat es auf die begehrte Beförderung zum Kolumnisten abgesehen. Obwohl zwischen ihnen ein erbitterter Wettkampf entsteht, fühlt sich Iris zu ihrem gut aussehenden Rivalen hingezogen. Denn was sie nicht weiß: Roman ist ihr mysteriöser Brieffreund, der durch eine magische Verbindung ihrer Schreibmaschinen mit seinen wunderschönen Worten ihr Herz berührt. Doch der Krieg rückt näher und droht die beiden schon bald zu entzweien ...
 
Meine Meinung
Eigentlich bin ich keine große Freundin von der Sie - Perspektive, bei diesem Buch konnte ich mich schnell daran gewöhnen. 
Der Schreibstil an sich hat mir sehr gut gefallen. Rebecca Ross schreibt wundervoll und bezaubernd. Sehr gefühlvoll und voller Emotionen. Ich konnte mit Iris und Roman mitfühlen, ich konnte mit ihnen lachen, mit ihnen weinen, ihre Ängste spüren, als wäre ich an ihrer Stelle.
Auch die Beschreibungen sind detailhaft geschrieben. Ich konnte mir alles sehr gut vorstellen. Wobei ich sagen muss, dass ich durch die fehlende Zeitangabe etwas durcheinander gekommen bin. Ich stellte mir zwar die Schreibmaschinen vor, aber alles sehr modern. Da hätte ich mir mehr Details wie eine Zeitangabe oder eine genauere Beschreibung der Infrastruktur gewünscht.


Iris und Roman haben mein Herz. Ich habe schon viele Book-Paare geliebt, aber die beiden… Sie haben wirklich mein Herz.
Von Rivalen, die sich gegenseitig aufgezogen haben zu Liebenden, die füreinander gestorben wären. Gerade die letzten Kapitel waren purer Zucker.
Ich liebe Iris liebevolle und stille Seite, aber auch ihre kämpferische Seite, die in ernsten Situationen so besonnen ist.
Roman hat mich völlig überrascht. Anfangs wirkte es fast schon emotionslos und kalt, aber schnell hat er mir bewiesen, dass er ein sehr emotionaler Mensch ist. Er durfte das nur nie ausleben. Sein Mut und seine Tapferkeit haben mich ebenfalls überrascht und die Tatsache, dass er bis zum Schluss alles für Iris gegeben hätte. Selbst sein Leben.
Die Dynamik der beiden fand ich grandios, gerade als sie noch Rivalen waren. Dieser Schlagabtausch zwischen ihnen war himmlisch, ich musste teilweise echt lachen. Vor allem Iris’ witzige Namen für Romans Mittelnamen C.


Die Handlung hat mir so unfassbar gut gefallen. Es gab immer wieder Wendepunkte und Geschehnisse, die die Handlung spannend bleiben ließen. 
Ich liebe diese Idee mit den Briefen und sie wurde auch fantastisch umgesetzt. Die Briefe waren lange und vor allem ein großer Teil des Buches, was ich wirklich super fand. Schließlich heißt die Dilogie auch “Letters of Enchantment". 
Der Krieg zwischen den Göttern und wie sich dies auf die Bevölkerung, besonders auf die Presse auswirkt, fand ich ebenfalls sehr gut. Man hat einen Einblick bekommen, wie ernst dieser Krieg ist und wie schlimm Krieg sein kann. Gerade in der heutigen Zeit. 
Die Liebesgeschichte um Iris und Roman herum hat einen super Verlauf gehabt. Nichts wurde überstürzt. Rebecca Ross hat sich die Zeit genommen, um die Handlung so zu schreiben, die sie gebraucht hat. Alles andere wäre überstürzt gewesen oder zu langwierig.


Fazit
 Insgesamt hat mir der erste Band so gut gefallen, dass Divine Rivals mein Jahreshighlight 2024 ist und eins meiner liebsten Fantasybücher überhaupt ist.
Ich kann wirklich eine ganz klare Empfehlung aussprechen.
 
Ich gebe dem Buch 5 von 5 Ballons 🎈
 
 
Geschrieben von Tatjana

Sonntag, 18. Februar 2024

[Rezension] Percy Jackson - Reihe

 Die Bücher im Überblick: 
Percy Jackson - Diebe im Olymp 
Percy Jackson -  Im Bann des Zyklopen
Percy Jackson - Der Fluch des Titanen
Percy Jackson - Die Schlacht um das Labyrinth
Percy Jackson -  Die letzte Göttin
Percy Jackson - Der Kelch der Götter (März 24)
Autor: Rick Riordan
Verlag: Carlsen Verlag
ISBN zu Band 1: 978-3-551-31058-3
 
Inhalt zu der gesamten Reihe
In der Reihe geht es um den 12-jährigen Percy Jackson, der es nicht immer ganz einfach hat. In der Schule ist er nicht der Beliebteste, bei seinen Noten gibt es wirklich noch Luft nach oben und dann sein Stiefvater ist sehr gemein zu ihm.
Doch ist das noch nicht alles. Seit er denken kann, sieht er merkwürde Kreaturen und beobachtet seltsame Situationen. 
So wurde er von seiner Mathelehrerin, einer Furie, angegriffen und ein Minotaurus stahl seine Mutter.
Als er nach dem Angriff des Minotaurus an einem fremden Ort aufwacht, erfährt er, dass er ihn Wahrheit ein Halbgott ist und sein Vater ist einer der drei großen Götter: Der Meeresgott Poseidon!
Als er dann auch noch beschuldigt wird, den Herrscherblitz von Zeus geklaut zu haben, beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit, um einen Krieg unter den Göttern zu verhindern.
Doch muss er schnell lernen, dass der Krieg unmittelbar bevorsteht und es noch viel schlimmere Feinde gib, die sich den Sturz des Olymps wünschen. Zusammen mit seinen Freunden muss Percy nicht nur den Olymp vor dem Fall retten, sondern auch sein Zuhause und alles, was er kennt.
 
Meine Meinung
In meiner Kindheit habe ich Percy Jackson gelesen und es damals schon sehr geliebt.
Nun ist die neue Serie von Percy Jackson veröffentlicht worden, also war es Zeit die Bücher noch einmal zu lesen.
 
Der Schreibstil ist natürlich eher an Kinder und Jungentliche gerichtet, jedoch macht er auch für ältere Personen Spaß zum Lesen und ist in keiner Art und Weise langweilig.
Die Umgebung und die Personen werden detailliert beschrieben, sodass man sich alles wirklich gut vorstellen kann. Natürlich wird darauf geachtet, dass auch jüngere Personen gut verstehen und es für sie spannend ist. So ist immer eine Spannung im Schreibstil, die Lust machen soll sich in das nächste Abenteuer mit Percy zu stürtzen. Es wird auch alles sehr witzig und aus der Sicht eines 12-Jährigen erzählt. Ich konnte so oft zusammen mit Percy lachen und schmunzeln.
 
Percy ist ein typischer 12-Jähriger, der allerhand Probleme in seinem Leben hat und hat trotzdem nie das Lachen verloren.
Anfangs wirkt Percy total locker, sorgenlos und wie man eben mit 12 Jahren ist. Doch mit jedem Buch merk man, dass er doch sehr ernst und schnell erwachsen geworden ist. Was ja auch mehr als verständlich ist, wenn man bedenkt Percy muss seit er 12 Jahre alt ist gegen mehr als ungewöhnliche Feinde besiegen muss.
Percy liebt seine Mum und seine Freunde so sehr und tut alles damit sie sicher sind. Gerade die Ereignisse vom ersten Band zeigen genau diese Tatsache. Er liebt mit seinem ganzen Herzen und möchte unter jeden Umständen das "Richtige" tun, wie auch immer das aussieht.
Percy hat eine vielschichtige Persönlichkeit bekommen und zeigt diese auch sehr stark. Hin und wieder ist er zerissen, möchte unbedingt das Richtige machen trotzdem ist das nicht immer das was er eigentlich machen möchte. Das zeigt mir den inneren Kampf, den die Götter ihm auferlegt haben und gegen den er sich eigentlich wehren möchte.
Auch Percys Freunde, vor allem Annabeth und Grover, haben eine eine tolle Persönlichkeit bekommen mit guter charakterlicher Entwicklung. Annabeth ist anfangs sehr kühl und nur bedacht auf ihr Ziel, jedoch ändert sich dies mit dem Fortlauf der Reihe. Ihre Freunde und die Liebe für sie wird immer größer und stärker und ihr Ziel macht dem mehr Platz. Sie hält jedoch an ihrem Ziel und an ihren Träumen fest und gibt diese nicht auf.
Grover ist schon von der ersten Seite an der liebevolle und fast harmlose Freund und Gefährte von Percy. Er ist immer friedlich und versucht Harmonie zwischen Percys und Annabeth zu bekommen. Er versucht immer ernst zu sein, jedoch ist er gerade in diesen Szenen unheimlich lustig. Auch ist Grover oft schusselig und gerät dabei in die witzigsten oder schlimmsten Situationen. Gerade seine Situation in Band 2 ist einfach so perfekt. Grover ist trotzalldem sehr loyal seinen Freunden gegenüber und hilft immer wann und wie er es kann.
 
Die Handlung ist fantastisch. Sie ist sehr abwechslungsreich, was sehr wichtig ist für eine so lange Reihe. Es ist alles vorhanden was man sich, gerade im jungen Alter wünscht. Es ist spannend, voller Aktion und mit einem sehr guten Helden. Die Bösewichte sind unterschiedlich und fesselnd gestaltet und manch einer ist sogar etwas unheimlich.
Die Handlung hat einen Hauptteil der sich durch die ersten 5 Bücher zieht. Dabei hat Percy mehrere Aufgaben von den Göttern und muss all diese erledigen um seine Feinde aufzuhalten. Jeder Titel gibt auch perfekt an was man in jeden Buch erwarten kann. Zusätzlich zu der Haupthandlung hat jedes Buch seine eigene Aufgabe für Percy und seine Freunde. Diese Aufgabe wurde ebenfalls spannend und gut geschrieben, jede Aufgabe hat Auswirkungen auf die nächste. Die einzelnen Bücher haben immer einen Spannungsbogen, trotzdem flacht die Spannung nie ab. Es gab keinen Punkt der mich gelangweilt hat oder der keinen Sinn für mich ergab.
Die Handlung erzählt nicht nur eine aktiongeladene Geschichte, sondern vor allem eine Geschichte voller Freundschaft, Mut und Zusammenhalt. Die Reihe hat wundervolle herzerwärmende Momente, aber auch traurige sowie gruselige Momente. Diese sind schön über die ganze Reihe verteilt. In keinem Buch gab es zu viel oder zu wenig von einem dieser Momente.
Auch schön, dass darauf geachtet wurde, dass keine Ereignisse fallen lassen geworden sind beziehungsweise vergangene Ereignisse wurden korrekt wiedergegeben. Das finde ich auch immer gut, da ich schon dies anders erlebt habe und echt traurig finde.
Natürlich ist die Handlung auch sehr lustig und witzig gestaltet. Alleine Percy hat die witzigsten Sprüche auf Lager und seine Handlungen sind auch immer wieder zum schmunzeln. Dies lockert die Handlung wieder auf und zusammen macht dies natürlich wieder noch mehr Spaß die Bücher zu lesen.
Natürlich darf auch selbst in einem Jugendbuch ein bisschen Liebe nicht fehlen. So wird eine tolle, langsame und schöne Liebesgeschichte zwischen Percy und Annabeth erzählt. Sie steht verhältnissmäßig eher im Hintergrund und überlagert keine anderen Themen. Rick hat diesen Handlungsstrang sehr suptil geschrieben und an die Altersklasse angepasst. Trotzdem gab es den ein oder anderen schönen Moment für Percy und Annabeth. 
 
Fazit
Alles in einem ist Percy Jackson eine wirklich gute Reihe für jede Altersgruppe. Solange man Halbgötter, griechische Mythologie und aktiongeladene Handlungen mag, kann ich diese Reieh wirklich sehr empfehlen. Vor allem wenn man so um die 12 Jahre alt ist. Percy Jackson war ein Teil meiner Kindheit und ich finde es sehr schön, dass es so ist.
 
Der gesamten Reihe gebe ich 4,5 von 5 Ballons 🎈
 
Band eins: 4,5 von 5 🎈
Band zwei: 4 von 5 🎈
Band drei: 5 von 5 🎈
Band vier: 4 von 5 🎈
Band fünf: 5 von 5 🎈
 
Geschrieben von Tatjana
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